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Merck: Fortschritte bei Sigma-Aldrich-Übernahme

28.09.2015 Merck verzeichnet laut eigenen Angaben Fortschritte im Übernahmeprozess von Sigma-Aldrich. Das Unternehmen erwartet innerhalb der nächsten zwei Monate einen Abschluss der Transaktion.

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Bernd Reckmann, CEO Life Science bei Merck, sieht der Integration von Sigma-Aldrich zuversichtlich entgegen (Bild: Merck)

Merck hatte bereits am 11. August 2014 mitgeteilt, dass das Unternehmen alle kartellrechtlichen Genehmigungen erhalten hat, die Freigabe der Europäischen Kommission allerdings an Auflagen gebunden ist. Diese beinhalten den Verkauf von Teilen des Geschäfts für Lösungsmittel und anorganische Stoffe von Sigma-Aldrich. Verhandlungen mit potenziellen Käufern sind im finalen Stadium. Sobald ein bindender Vertrag mit einem Käufer unterzeichnet ist, muss dieser von der Europäischen Kommission genehmigt werden, bevor Merck die Transaktion zum Abschluss bringen kann. Merck hatte im August einen Abschluss der Transaktion im dritten Quartal vorhergesagt.

Bernd Reckmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO Life Science, erklärt: „Der Prozess dauert aufgrund der Komplexität des abzugebenden Geschäfts länger als ursprünglich erwartet. In der Zwischenzeit haben wir bei der Integrationsplanung sehr gute Fortschritte gemacht, so dass wir mit Zuversicht einer zügigen Integration von Sigma-Aldrich entgegensehen, um dann unseren Kunden eine breitere Produktpalette, eine größere Präsenz weltweit und eine einzigartige Kombination von Leistungen bieten zu können, die in dieser Branche führend sind.“

Die Aktionäre von Sigma-Aldrich haben dem Zusammenschluss mit Merck bereits im Dezember 2014 zugestimmt. Außerdem hat Merck mit der Platzierung einer 2,1-Mrd- Euro-Anleihe Ende August seine Finanzierungsmaßnahmen am Kapitalmarkt für die Transaktion abgeschlossen.

Hier finden Sie die Originalmeldung.

 

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