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Merck gegen Merck: Klageerwiderung eingereicht

15.04.2016 Merck hat beim US-Gericht für den Bezirk New Jersey seine Erwiderung auf die Klage eingereicht, die das US-Unternehmen Merck Sharp & Dohme Corp (MSD) wegen Markenrechtsverletzungen angestrengt hat.

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„Wir wollen für unsere Wissenschaftler ein Arbeitsumfeld schaffen, das Wachstum und berufliche Weiterentwicklung fördert – also einen Ort, an dem wissbegierige Menschen wachsen und gedeihen können.“ Offensichtlich funktioniert dieses von Merck-Geschäftsführer Kai Beckmann vorgegebene Ziel, denn als bester Deutscher im Ranking verbessern sich die Darmstädter von Platz 17 auf Platz 11. (Bild: Merck)

Vorbei ist es mit dem Rechtsfrieden zwischen den beiden Unternehmen (Bild: Merck)

Gemäß des Namensabkommens zwischen Merck und MSD aus dem Jahr 1970 ist es Merck erlaubt, in den USA und Kanada seinen Namen zu nutzen, der zu jener Zeit „E. Merck“ lautete, solange dieser mit dem geographischen Zusatz „Darmstadt, Germany“ versehen ist. Als sich E. Merck infolge seines Börsengangs im Jahr 1995 in Merck KGaA umbenannte, stimmte MSD zu, dass Merck in den USA und Kanada „Merck KGaA, Darmstadt, Germany“ nutzen darf – eine Praxis, die MSD nun 20 Jahre nach erfolgter Zustimmung infrage stellt.
Merck tut laut eigenen Angaben alles, um den Vertrag über die Nutzung von „Merck“ einzuhalten, und setzt beispielsweise Geo-Targeting ein, um die territorialen Schranken auch im digitalen Zeitalter einzuhalten. In England stellte das erstinstanzliche Gericht fest, dass MSD durch die digitale und analoge Nutzung von „Merck“ in Alleinstellung die Rechte von Merck verletzt. Das Gericht legte ferner fest, welche Maßnahmen geeignet sind, die rechtswidrige Nutzung durch MSD zu unterbinden.

„Merck ist entschlossen, seine Marke und seine Reputation zu schützen, das Namensabkommen mit MSD einzuhalten und die Markenrechte von MSD in den Vereinigten Staaten zu respektieren“, erklärt Friederike Rotsch, Group General Legal Counsel von Merck. „Wir sind somit gut darauf vorbereitet, unsere Position vor US-Gerichten zu verteidigen und optimistisch, dass sie zu unseren Gunsten entscheiden werden – ebenso wie es die Gerichte im Vereinigten Königreich und in Frankreich getan haben.“

Die Klageerwiderung sowie weitere Informationen zu den rechtlichen Vorgängen finden Sie hier.

 

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