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Merck schließt zweites Quartal mit hohen Gewinnen ab

12.08.2005

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Maßgeblich getragen von den Sparten Ethicals, Generics und Liquid Crystals nahmen die Umsätze der Merck Gruppe im zweiten Quartal um 8,6 % auf 1482 Mio. Euro zu. Das Ergebnis nach Steuern stieg ohne Berücksichtigung der Sondermaßnahmen um 27 % auf 123 Mio. Euro, das Operative Ergebnis um 15 % auf 203 Mio. Euro. Die Umsatzrendite kletterte von 12,9 auf 13,7 %, während die Rendite des eingesetzten Kapitals von 16,7 auf 18,5 % zunahm. Am 15. April hat Merck den Verkauf der Sparte Electronic Chemicals an die BASF abgeschlossen. Der Kaufpreis betrug 270 Mio. Euro. Aus der Veräußerung resultierte ein Gewinn in Höhe von 138,7 Mio. Euro.


Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel von 513 Mio. Euro im Vorjahr auf 340 Mio. – in dem hohen Vorjahreswert war noch der einmalige außerordentliche Gewinn von 292,5 Mio. Euro aus der Veräußerung von VWR International enthalten. Das Ergebnis vor Steuern sank um 35 % auf 322 Mio. Euro, das Ergebnis nach Steuern um 31 % auf 252 Mio. Euro. Dabei blieb die Steuerquote vor Sondermaßnahmen weiter auf einem niedrigen Niveau und ging von 38,8 % im Vorjahresquartal auf 33,4 % zurück.


Auf Grund der Gewinne aus den Veräußerungen von VWR International und dem Gemeinschaftsunternehmen Biomet-Merck im Vorjahr sowie dem Verkauf der Sparte Electronic Chemicals in diesem Jahr ging das Finanzergebnis um weitere 4,3 % auf  -18 Mio. Euro zurück.


Für das laufende Jahr rechnet die Merck Gruppe nach wie vor mit einem Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich.

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