Merck weiht Pharmafabrik in China ein

04.11.2016 Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck hat seine Pharmaproduktionsstätte im chinesischen Nantong eingeweiht und gleichzeitig weitere Investitionen in Höhe von 80 Mio. Euro angekündigt.

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Merck-Chef Stefan Oschmann sieht im chinesischen Markt für sein Unternehmen einen „strategischen Wachstumstreiber“ (Bild: Merck)

Insgesamt hat Merck bislang 170 Mio. Euro in Nantong investiert.In der zweiten Jahreshälfte 2017 sollen die ersten Arzneimittel aus dem neu eingeweihten Produktionsbetrieb für die Patienten zur Verfügung stehen. Zusammen mit den rund 80 Mio € des Unternehmensbereichs Life Science von Merck summieren sich die Investitionen des Unternehmens in die Produktionswertkette in China auf 250 Mio Euro.

Mit der neuen Investition in Höhe von rund 80 Mio. Euro soll in der Näche des Pharmabetriebs in Nantong ein Life Science Center entstehen, in dem hochreine anorganische Salze, Produkte für Zellkulturmedien sowie Fertigkulturen hergestellt werden.

Merck will mit den Investitionen in China weiter wachsen und geht davon aus, dass China bis 2018 zum zweitgrößten Pharmamarkt der Welt werden könnte. „China ist ein Haupttreiber unseres nachhaltigen Wachstums und damit für Merck von strategischer Bedeutung“, sagte Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck. „Am Standort Nantong vereinen wir die Stärken unserer zwei Unternehmensbereiche Healthcare und Life Science, um die gesamte Wertschöpfungskette zu fördern und damit den Zugang zu Gesundheit zu verbessern.“
Mit der heute angekündigten Folgeinvestition in Höhe von 90 Mio € soll die Anlage bis 2021 ihre volle Produktionskapazität von jährlich bis zu 10 Milliarden Tabletten erreichen. Derzeit beschäftigt der Pharmastandort 180 Mitarbeiter; bis zum Jahr 2021 soll sich die Belegschaft auf über 400 erhöhen.

(as)

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