Aus kleinsten Mengen entwickeln

Mikrodosiereinheit MicroDyne

10.05.2010 Die Mikrodosiereinheit MicroDyne von Alexanderwerk wird in der Pharmaindustrie in Forschung und Entwicklung eingesetzt und kann für die Trockenkompaktierung  kleinster Mengen eingesetzt werden. Die Einheit wurde  für die steigenden Anforderungen an Flexibilität und Containment in der Produktentwicklung der Pharmaindustrie konzipiert.

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Der Mikrodosierer kann für die Entwicklung von Kleinstmengen eingesetzt werden (Bild: Alexanderwerk)

Eine Besonderheit ist die Zuführtechnik, mit der kleine Mengen mit hoher Ausbeute verarbeitet werden können. Anstelle einer Schneckenförderung wird der Feststoff mit einem Kolben eingespeist. Nach der Beschickung des Kolbens durch Kompaktierwalzen wird der Zylinder mit elastischen Endkappen verschlossen. Der Zylinder kann per Wechselsystem schnell ausgetauscht werden, so dass mehrere Batches parallel vorbereitet werden können.

Gerade in frühen Phasen der Produktentwicklung können mit dem System flexible Versuche gefahren und reproduzierbare Daten gewonnen werden. Gegenüber gängigen Kompaktiersystemen die mit Matrizenplatten arbeiten, zeichnet sich die neue Lösung durch eine homogene Dichteverteilung in der Schülpe aus.

Das Dosierer-Modul kann in den Produktionsmaschinen BT 120 Pharma und WP 120 Pharma des Herstellers zum Einsatz kommen. Dafür wird das normale Zuführmodul für Produktmengen ab 40 g gegen das MicroDyne-Modul ausgetauscht. Die Produktionsparameter können so einfach aus dem Labor- in den Produktionsmaßstab übertragen werden. Der Dosierer kann Mengen von 20 bis 80 ml verarbeiten – dies wäre mit einer konventionellen Schneckenförderung nicht mehr möglich.

 

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