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Mineralölrückstände in Lebensmitteln – BLL mahnt sachliche Diskussion an

24.03.2016 Zu den heutigen Veröffentlichungen der Organisation Foodwatch in Sachen Mineralölrückstände in Schokoladen-Osterhasen weist der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) erneut darauf hin, dass sogenannte Mineralöl-Stoffgemische heute in unserer Umwelt ubiquitär vorhanden sind.

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Mineralölrückstände in Lebensmitteln - BLL mahnt sachliche Diskussion an

Bei der Diskussion um Mineralölrückstände in Lebensmitteln mahnt der BLL einen sachliche Diskussionkultur an (Bild: Jörg Hackemann / Fotolia)

Aufgrund der komplexen Eintragspfade in die Lebensmittel-Verarbeitungskette sei diese nicht hundertprozentig zu vermeiden. Als einer der bedeutendsten Eintragungswege wurde dabei die von Zeitungen und Zeitschriften benutzte mineralölhaltige Druckfarbe identifiziert. Über den Recyclingprozess der Transport-Kartons oder Verpackungsmaterialien konnten so Rückstände in Lebensmittel migrieren.
Die Lebensmittelwirtschaft arbeitet seit einigen Jahren intensiv an der Problematik. Die Hersteller haben umfassende Maßnahmen ergriffen, um Mineralölrückstände in den Produkten zu minimieren, etwa durch Ausschluss von Recyclingkartons, deren Austausch durch neu entwickelte Kartonvarianten oder zusätzliche Innenverpackungen. Diese erfolgreiche Minimierungsstrategie bestätigen unter anderem Berichte der amtlichen Lebensmittelüberwachung, sprich der Lebensmittelkontrolleure, sowie Warentests.
Ausführliche Informationen mit einem Sachstandsbericht des Verbands zum Thema Mineralölübergänge auf Lebensmittel finden Sie hier.

Der BLL ist der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Ihm gehören rund 500 Verbände und Unternehmen der gesamten Lebensmittelkette – Industrie, Handel, Handwerk, Landwirtschaft und angrenzende Gebiete – sowie zahlreiche Einzelmitglieder an.

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