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Müller Dairy übernimmt britischen Joghurt-Hersteller NOM Dairy

06.09.2013 Die Müller UK & Ireland Group, ein Tochterunternehmen der Unternehmensgruppe Theo Müller mit Sitz in Luxemburg, hat die Übernahme der NOM Dairy UK in Großbritannien inklusive des Produktionswerkes in Telford, Shropshire, bestätigt. NOM Dairy UK erzielt einen jährlichen Umsatz von rund 50 Mio. Euro.

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Dieser Schritt sichert nicht nur Arbeitsplätze im Werk, sondern ist auch die Basis für den Ausbau des Handelsmarkengeschäfts von Müller Dairy im britischen Joghurt-Markt. Davon werden sowohl die Handelspartner von Müller Dairy, als auch die gesamte Milchindustrie profitieren, verlautet die Unternehmensgruppe.

Diese neuerliche Übernahme setzt die Reihe von Akquisitionen der Unternehmensgruppe in Großbritannien fort. Nachdem die Müller UK & Ireland Group den Trinkmilch-Hersteller Robert Wiseman Dairies Anfang 2012 übernahm, folgte im Sommer 2012 ein Produktionswerk für gekühlte Desserts in Minsterley. Derzeit baut die Unternehmensgruppe am Standort Market Drayton Großbritanniens größte Butterei, die im Herbst 2013 in Betrieb gehen wird.

„Die Akquisition unterstreicht unsere Ambitionen, unsere Präsenz in Großbritannien, neben Deutschland und den USA unser wichtigster Markt im Molkereigeschäft, auszubauen. Wir sehen großes Potential im britischen Joghurt-Handelsmarkengeschäft. Das Werk in Telford ermöglicht uns, Kunden mit hervorragenden Produkten in diesem wichtigen Segment zu bedienen“, so Heiner Kamps, CEO Unternehmensgruppe Theo Müller.

„Mit der Akquisition dieser hochmodernen Produktionsstätte werden wir unsere starke Marktposition nicht nur festigen, sondern auch die Bandbreite an Handelsmarken-Joghurts, hergestellt aus britischer Milch, ausweiten – und damit gleichzeitig Großbritanniens Abhängigkeit von importierten Molkereiprodukten reduzieren“, so Ronald Kers, CEO Müller UK & Ireland Group. „Wir haben ehrgeizige Pläne für die Zukunft und freuen uns sehr darauf, mit dem Team in Telford und unseren Handelspartnern das erhebliche Potenzial dieses Werkes zu nutzen“, so Kers weiter.

(dw)

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