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M+W Group soll in Sibirien eine Biotechnologie-Fabrik errichten

03.11.2010 Der internationale Anlagenbauer M+W Group (bis 2009: M+W Zander) hat einen Vorvertrag („Letter of Intent“) über die Planung und Errichtung eines Biotechnologie-Fabrikkomplexes in der sibirischen Stadt Omsk unterzeichnet. Dies wurde auf dem in Moskau stattfindenden deutsch-russischen Rohstoffforum bekanntgegeben.

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Vertragspartner von M+W Group sind der Gouverneur von Omsk, Leonid K. Polezhaev, und die Titan Group of Companies („Titan“) in Omsk als Investor. Titan ist in den Bereichen Chemie, Metallurgie und Agroindustrie tätig und zählt zu den hundert größten russischen Privatunternehmen. Der geplante Fabrikkomplex gilt als ein Schlüsselprojekt zum Aufbau von Anlagen zur Herstellung von Aminosäuren in Russland. Darüber hinaus sollen Vitamine, organische Säuren, biologisch aktive Additive und Pflanzenschutzmittel produziert werden. Zusätzlich ist ein Komplex zur Produktion von Biopolymeren vorgesehen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der bestmöglichen Nutzung von Stoffkreisläufen und Ressourcen. Für die Region Omsk bietet sich mit dem Projekt die Chance, eine neue, zukunftsträchtige Industrie anzusiedeln, für die auch die nachwachsenden Rohstoffe aus der Region genutzt werden können. Die M+W Process Industries, ein Unternehmen der M+W Group, wurde mit der ersten Planungsphase beauftragt, um die Grundlagen für die weitere Projektrealiserung zu schaffen.

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