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Nestlé tritt der Bioplastics Feedstock Alliance bei

25.11.2013 Der schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé, Vevey, hat angekündigt, dass er partnerschaftlich mit dem World Wildlife Fund (WWF ) und 7 Konsumgüterherstellern in der Bioplastics Feedstock- Alliance (BFA) zusammen arbeiten will, um die Entwicklung von nachhaltigen Biokunststoffen aus pflanzlichen Rohstoffen zu fördern.

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Der Mineralwasserhersteller Vittel, ein Unternehmen des Nestlé-Konzerns, verwendet für verschiedene Flaschengrößen bereits PET-Flaschen, die zu 30% aus Biokunststoff (aus Melasse) hergestellt sind (Bild: Nestlé)

In der Bioplastics Feedstock Alliance arbeiten eine Reihe von Schlüsselunternehmen aus der schnelldrehenden Konsumgüterindustrie wie The Coca-Cola Company, Danone, Ford, HJ Heinz, Nike, Procter & Gamble und Unilever zusammen. Die Allianz zielt darauf ab, eine nachhaltige Auswahl zu treffen und einen nachhaltigen Anbau von Rohstoff-Pflanzen herbeizuführen, um Biokunststoffe herzustellen – beispielsweise aus Zuckerrohr, Mais, Rohrkolben oder Rutenhirse. Grund dafür ist, dass die Verbraucher weltweit nach nachhaltigen Alternativen zu Erdöl-basierten Produkten suchen.

Nestle setzt bereits Biokunststoffe aus Zuckerrohr und andere pflanzlichen Rohstoffen bei seinen Produkten ein. Seit Anfang 2012 werden zum Beispiel verschiedene Größen von Vittel-Mineralwasser in PET-Flaschen aus 30 % pflanzlichen Rohstoffen (aus Melasse) verpackt.

Nestlé ist besonders an Biokunststoffen der 2. Generation interessiert, die beispielsweise aus Nebenprodukten der Forstwirtschaft, Landwirtschaft oder Nahrungsmittelkette hergestellt werden können – etwa aus Melasse oder Zuckerrohr-Rückständen oder aus Rohstoffen, die nicht aus der Nahrungsmittelherstellung kommen, beispielsweise aus Algen, Cellulose sowie aus Abfallstoffen.

Weblink zum Thema
Internetseite der Bioplastics Feedstock Alliance

(dw)

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