Markt

Nordenia wird an die Mondi-Gruppe verkauft

12.07.2012 Nordenia International ein Hersteller von Verpackungslösungen für Konsumgüter und folienbasierten Hygienekomponenten, wird für 240 Mio. Euro und die Schuldenübernahme von 398 Mio. Euro an den südafrikanischen Mondi-Konzern verkauft.

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Der Nordenia-Konzern mit Hauptsitz in Greven, ein Hersteller von Verpackungslösungen für Konsumgüter und folienbasierten Hygienekomponenten, wird vom südafrikanischen Mondi-Konzern übernommen (Bild: Nordenia)

Die von Oaktree Capital Management gemanagten Fonds, seit 2006 Hauptanteilseigner von Nordenia, stimmten dem Verkauf des Nordenia-Konzerns an die Mondi-Gruppe am 10. Juli 2012 zu, vorbehaltlich der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden und der üblichen Closing-Bedingungen. Mondi erwirbt damit 93.4 % des Aktienkapitals der Nordenia International. Dieses teilte der Mondi-Konzern am 11. Juli 2012 mit. Der Abschluss der Übernahme wird für das 4. Quartal 2012 erwartet.

Nach Abschluss der Transaktion ist geplant, dass das bestehende Managementteam von Nordenia die kombinierte Consumer Packaging Business Unit von seiner derzeitigen Zentrale aus in Greven, Deutschland, führen wird. Die Unternehmen des Nordenia-Konzerns werden dann ebenfalls zur Holding des Mondi-Konzerns gehören.

Peter Oswald, CEO der Mondi Europe & International Division, und Ralph Landwehr, CEO von Nordenia, betonen die Vorteile eines möglichen Zusammenschlusses der zwei Unternehmen: „Unsere Kunden stehen absolut im Fokus. Wir sehen in dem möglichen Zusammenschluss vor allem eine sehr gute Gelegenheit, eines der führenden Unternehmen im Bereich Konsumgüterverpackungen zu entwickeln, unseren Kunden ein breiteres Produktportfolio anzubieten und den exzellenten Service fortzusetzen“, meinen beide CEOs unisono.

Nordenia beschäftigt weltweit rund 3.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2011 betrug der Konzernumsatz auf 880,8 Mio. Euro (+9,9 % gegenüber dem Vorjahr). Die Absatzmenge betrug 244.670 t (+1,4 % mehr als im Vorjahr). Das Adjusted EBITDA (operatives Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis, Abschreibungen sowie anderen außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen) lag bei 101,1 Mio. Euro.

(dw)

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