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Novartis kauft Rechte für Fovista

26.05.2014 Novartis stärkt seine Position in der Augenheilkunde und zahlt vorab 146 Mio. Euro für Vermarktungsrechte außerhalb der USA für den noch nicht zugelassenen Wirkstoff Fovista von Ophtotech.

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Novartis kauft Rechte für Fovista

Fovista basiert auf einem Antikörper. Dieser hemmt den Wachstumsfaktor PDGF (Platelet-derived growth factor), der bei der Wundheilung, der Zellproliferation und der Zellmigration eine Rolle spielt (Bild:© Rita Bergmann – Fotolia.com)

Fovista ist der am weitesten entwickelte Anti-PDGF-Wirkstoff zur Behandlung feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) und wird vom US-Biotech-Unternehmen Ophtotech derzeit als Kombinationspräparat mit anderen Antikörpern in der klinischen Phase III getestet. Im Falle der Zulassung wäre es in dieser Therapieklasse das erste Medikament auf dem Markt zur Behandlung der Augenerkrankung. Mit dem Lizenzabkommen erhält Novartis exklusive Rechte zur Vermarktung außerhalb der USA. Neben den Vorauszahlungen können für Ophthotech weitere 600 Mio. Euro an Meilensteinzahlunen hinzukommen. Zudem wird Ophthotech Anteile der Verkaufserlöse erhalten. Alle Rechte für die Vermarktung in den USA verbleiben hingegen bei dem börsennotierten Unternehmen mit Sitz in New York.

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