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Novartis schließt Transaktionen mit GSK ab und will massiv Kosten sparen

10.03.2015 Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat eine Reihe von Transaktionen mit Glaxo Smith Kline (GSK) abgeschlossen. Darunter die Akquisition verschiedener Onkologieprodukte und Wirkstoffen im Entwicklungsstadium . Durch Zusammenlegng von Consumer-Healthcare-Aktivitäten in einem Joint Venture wollen die beiden Unternehmen deutliche Einsparungen erzielen.

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Novartis erhofft sich von dem Asset-Tausch mit GSK deutliche Spareffekte (Bild: Novartis)

„Wir erwarten von diesem Entwicklungsschritt unserer Strategie, dass er unsere Margen-Performace verbessert und wir gut für künftige Veränderungen in der Gesundheitsbranche gerüstet sind“, sagte Joseph Jimenez, CEO von Novartis. Die Transaktonen waren im April 2014 bekannt geworden. Die von GSK übernommenen Onkologieprodukte erzielten 2014 einen Umsatz von USD 2,0 Milliarden.

Novartis OTC und GSK Consumer Healthcare bilden gemeinsam ein weltweit führendes Unternehmen für rezeptfreie Gesundheitsprodukte („GSK Consumer Healthcare“), an dem Novartis mit 36,5 % einen erheblichen Anteil besitzt. Der Bereich Vaccines von Novartis ist – mit Ausnahme des Grippeimpfstoffgeschäfts – an GSK veräussert worden.

Seit 2013 hat Novartis darüber hinaus noch weitere strategische Transaktionen vollzogen, um das Portfolio des Unternehmens umzubauen. Im Januar 2015 schloss das Unternehmen den Verkauf der Geschäftseinheit Novartis Animal Health an Eli Lilly and Company für rund USD 5,4 Milliarden ab. Infolge dieser Transaktion mit Eli Lilly wird Novartis im ersten Quartal 2015 einen ausserordentlichen Gewinn vor Steuern von rund USD 4,7 Milliarden verzeichnen.

Hier finden Sie die ausführliche Pressemeldung von Novartis.

(as)

 

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