Fusionieren oder abspalten?

Novartis spekuliert über Verkauf von Augenheilsparte Alcon

14.11.2016 Gerade erst gekauft, nun schon wieder abgestoßen? Die jüngst durch Novartis von Nestlé übernommene Augenheilsparte Alcon habe sich „in den letzten zwei Jahren nicht so entwickelt, wie wir das erwartet hatten“, sagt Novartis-Präsident Jörg Reinhardt.

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Ebenfalls letztes Jahr nicht vertreten, nun aber auf Platz 19 steht der Schweizer Pharmagigant Novartis. (Bild: Novartis)

Die von Nestlé übernommene Augenheilsparte hat sich bei Novartis nicht so entwickelt wie erwartet. Ein Weiterverkauf bleibt eine Option. (Bild: Novartis)

Es stelle sich die Frage, ob der Schweizer Pharmakonzern auf lange Sicht der beste Eigner für Alcon sei, sagte Reinhardt laut Reuters in einem Gespräch mit der in Zürich erscheinenden „Sonntagszeitung“: „In Zukunft halten wir uns aber alle Optionen offen“. Spekulationen über einen Weiterverkauf stehen angeblich bereits seot Monaten im Raum. Novartis hatte die Sparte von 2008 bis 2015 schrittweise von Nestlé übernommen und insgesamt 51 Mrd. US-Dollar (47 Mrd. Euro) gezahlt.

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