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Novartis streicht Tausende Arbeitsplätze

26.10.2011 Der Schweizer Pharmakonzern Novartis verbucht eine kräftige Umsatzsteigerung. Doch der Unternehmensführung ist das offenbar zu wenig: Vor allem in der Schweiz und den USA sollen in den nächsten Jahren etliche Vollzeitstellen abgebaut werden.

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Novartis streicht Tausende Arbeitsplätze

Novartis-Zentrale in Basel (Bild: Novartis)

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis greift zum Rotstift. Das Unternehmen kündigte am 25. Oktober in Basel an, rund 2000 Stellen zu streichen. Vornehmlich seien Arbeitsplätze in der Schweiz und den USA betroffen. Es handele sich um Kostensenkungen, die über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren umgesetzt werden sollen. „Es wird erwartet, dass in Basel in den kommenden Jahren insgesamt 760 Vollzeitstellen abgebaut werden“, teilte Novartis mit. Dennoch werde Basel der größte Forschungsstandort des Konzerns bleiben. Zudem werde der Standort für rezeptfreie Medikamente in Nyon im Kanton Waadt in den kommenden Jahren geschlossen. Die Produktion solle in andere Anlagen von Novartis verlagert werden, was den Abbau von rund 320 Vollzeitstellen nach sich ziehen könnte. Insgesamt dürften in der Schweiz rund 1100 Vollzeitstellen wegfallen.

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