Hygiene im Baukastenprinzip

Optimales Design von Prozess-Skids

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14.09.2015 Anlagenbau beschleunigen, time-to-market verkürzen, Platz und Kosten reduzieren - die Gründe für modularen Anlagenbau sind vielfältig. Für zahlreiche Teilaufgaben in Produktionsprozessen kommen sogenannte Prozess Skids schon zum Einsatz - also Anlagenkomponenten, die für die jeweilige Teilaufgabe konstruiert und optimiert sind.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Neue Messaufnehmer-Designs müssen durch Kompaktheit überzeugen - dies ist dem Trend zu immer kleineren, platzsparenden Prozess-Skids geschuldet - und gleichzeitig die Anforderungen derzeit gültiger Hygiene-Regularien erfüllen.
  • In Life Science und Lebensmittelindustrie ist neben der Gerätegröße besonders die Hygiene entscheidender Faktor für optimales Gerätedesign. Hier kombinieren Promass und Promag 100 ihre Eigenschaften für die optimale Ausrüstung von Durchflussmessstellen in Prozess-Skids in hygienischen Anwendungen.

Dabei ist die Bandbreite groß: Typische Prozess Skids sind Abfüllanlagen, Separatoren, Ausmischanlagen, CIP-Anlagen, Filtrations- und Wasseraufbereitungsanlagen. Die Anforderungsliste für die Hersteller dieser Anlagenteile ist lang. Je nach Einsatzbereich sind umfangreiche Industrieanforderungen zu erfüllen, zum Beispiel zum Gerätedesign oder zur Messperformance.

In der Pharma- und Lebensmittel-Industrie hängt die Messlatte für hygienische Anforderungen besonders hoch. Einen möglichst wartungsfreien und langzeitstabilen Messbetrieb gilt es ebenso sicher zu stellen wie eine hohe Qualität des Endproduktes. Garanten dafür sind das normenkonforme und optimierte Industrie-Design der Geräte sowie besonders robuste und bewährte Messtechnologien.

Gerätehersteller sind gefordert
Messgerätehersteller reagieren auf die Anforderungen im hygienischen Skid-Building idealerweise mit einer umfangreichen und aufeinander abgestimmten Produktpalette. Die Einheitlichkeit und Durchgängigkeit der Gerätekonzepte spielt dabei eine große Rolle. Denn zueinander passende Gerätekonzepte vereinheitlichen die Software, die Schnittstellen sowie das Datenmanagement und erleichtern dadurch die Bedienung der Messinstrumente und die Systemintegration. Modularer Aufbau flexibilisiert das gesamte Konzept. Einzelne Komponenten passen gleichermaßen für alle Gerätetypen. Dadurch werden Lagerkosten und Schulungsaufwand reduziert und eine reibungslose Geräteintegration gewährleistet. Gleichzeitig erhöht das einheitliche Bedienkonzept die Sicherheit der Anlage bei der Inbetriebnahme und der Wartung.

Neue Messaufnehmer-Designs müssen durch Kompaktheit überzeugen – dies ist dem Trend zu immer kleineren, platzsparenden Prozess Skids geschuldet – und gleichzeitig die Anforderungen derzeit gültiger Hygiene-Regularien erfüllen. Die neuesten hygienischen Standards, Verordungen und Regularien (VO 1935; ASME-BPE, FDA, USP Class VI sowie 3A und EHDG ) müssen bei der Entwicklung umgesetzt werden. Hierzu gehören auch totraumfreie Dichtungskonzepte, glasfreie Gehäuseabdeckungen, diffusionsdichte Materialien und die sichergestellte Leerlauffähigkeit der Prozesssensoren.

Heftausgabe: September 2015
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Udo Bosch, Produktmanager Durchflussmesstechnik bei Endress+Hauser

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