Sensoren clever managen

Optischer Sauerstoffsensor InPro6870i mit ISM Technologie

06.07.2010 Das Konzept für den einfachen Austausch und die schnelle Inbetriebnahme von ISM-Sensoren für pH/Redox und Sauerstoff ist jetzt für die optischen Sauerstoffsensoren von Mettler Toledo erweitert worden. Für die Verwaltung von Sensoren im Betrieb wird jeder neue Sensor mit einer elektronischen TAG versehen, die alle relevanten Angaben zur Messstelle enthält.

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Optischer Sauerstoffsensor InPro6870i mit ISM Technologie

Das Konzept des intelligenten Sensors wurde nun für optische Sauerstoffsensoren erweitert (Bild: Mettler Toledo)

Bisher wurden Sensoren vor Ort ausgebaut und mit Prüf- und Kalibriergase überprüft und Vorort neu justiert. Besonders bei der Sauerstoffmessung war dies bisher sehr umständlich, da nicht immer das gewünschte Gas Vorort zugänglich war. Jetzt speichern optische Sauerstoffsensoren mit ISM-Technologie ihre Kalibrierdaten digital im Sensorkopf. Werden Sie mit dem Transmitter verbunden, werden die Sensoren automatisch erkannt und ihre Kalibrierdaten eingelesen. Das Messsystem justiert und parametriert sich selbständig. Sensoren können also schnell und einfach vor Ort ausgetauscht werden, auch ohne spezielles Know-how in der Messtechnik.

Die Beurteilung der ausgebauten Sensoren erfolgt hingegen im Betriebslabor durch Fachpersonal unter definierten Bedingungen. Kriterien sind Kalibierdaten, Nullpunkt und Steilheit, Ansprechverhalten, CIP/SIP-Zähler, berechnete Restlebensdauer für den OptoCap-Verschleiß. Dann können sie mit ihren neuen Kalibrierdaten wieder zurück in die Betriebe gehen und an ihren gewohnten Messstellen erneut eingesetzt werden. Sensoren werden also im stetigen Wechsel so lange eingesetzt, wie die geforderte Messleistung gewährleistet ist, danach werden sie außer Betrieb gesetzt.

Für die Beurteilung und Neukalibrierung im Betriebslabor muss kein weiterer Transmitter eingesetzt werden. Digitale ISM-Sensoren können mit einem Kabel direkt über USB an einen PC oder ein Notebook angeschlossen werden.

Für die Verwaltung von Sensoren im Betrieb wird jeder neue Sensor mit einer elektronischen TAG versehen, die alle relevanten Angaben zur Messstelle enthält. Wird ein neuer Sensor in der Datenbank angemeldet, so werden auch mit jeder Diagnose oder Kalibrierung im Betriebslabor die Ergebnisse in der Datenbank als Sensorhistorie gespeichert. Wird der Sensor außer Betrieb gesetzt, wird er in der Datenbank als „inaktiv“ markiert und somit abgemeldet, die Sensorhistorie bleibt für QS-Zwecke und zur Dokumentation erhalten.

 

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