Kapazitätssteigerung

Oxea erweitert Carbonsäure-Produktion in Oberhausen

29.05.2017 Das Chemieunternehmen Oxea hat an seinem Standort in Oberhausen die Produktionskapazität für kurzkettige Fettsäuren wie Propionsäure, Buttersäure und Isobuttersäure deutlich erhöht.

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Am Standort Oberhausen hat Oxea die Produktion der Tierfutter-Bausteine Buttersäure und Propionsäure gesteigert. (Bild: Oxea)

Am Standort Oberhausen hat Oxea die Produktion der Tierfutter-Bausteine Buttersäure und Propionsäure gesteigert. (Bild: Oxea)

Oxea produziert Buttersäure und Propionsäure in Tierfutterqualität. Diese Produkte sind von großer Bedeutung für die Futtermittelindustrie und dienen als Bausteine zur Herstellung von Futtermitteln, die frei von antibiotischen Leistungsförderern (ALF) sind, so genannte ALF-freie Futtermittel. Die kurzkettigen Fettsäuren aus der aufgerüsteten Anlage in Oberhausen werden unter GMP+ B2 gehandhabt und sind zertifiziert nach Hazard Analysis Critical Control Point (HACCP). Damit entsprechen sie insbesondere den Anforderungen aus dem Tierfuttersektor.

Starkes Wachstum bei Futtermittel-Säuerungsmitteln

„Mit den jüngsten Investitionen in unsere Produktionsstätten erhöhen wir die weltweite Versorgungssicherheit für unsere Kunden erheblich“, erklärte Dr. Oliver Borgmeier, Vizepräsident Operations Derivatives Europe & China bei Oxea die Bedeutung dieser Säuren-Anlagen-Erweiterung: „Wir können unsere kurzkettigen Fettsäuren nunmehr in weiteren Anlagen produzieren und steigern damit deutlich die Produktion von Säuren in unserem standortübergreifenden Verbund von Mehrprodukte-Säuren-Anlagen.“ Dr. Christoph Balzarek, Commercial Business Director Carboxylic Acids, fügte hinzu: „Mit diesem Upgrade unterstützen wir das starke Wachstum der Futtermittel-Säuerungsmittel, mit denen Tierfutter hergestellt werden kann, das frei von antibiotischen Leistungsförderern ist. Insbesondere in Asien und Amerika steigt die Nachfrage nach den Salzen und Estern der Buttersäure und der Propionsäure zur Herstellung von ALF-freiem Tierfutter spürbar an.“

„Diese Anlagenerweiterung an unserem Standort Oberhausen ist nur ein erster Schritt zum kurz- und mittelfristigen weiteren Ausbau unserer Carbonsäure-Kapazitäten. Wir werden das sehr umfangreiche Carbonsäuren-Portfolio von Oxea in allen Bereichen weiter ausbauen, zum Beispiel im Bereich der Schmierstoffe und synthetischen Fluide, Körperpflegeprodukte und Lack- und Beschichtungszusätze“, kommentierte Cristóbal Ascencio, Executive Vice President Derivatives. „Die Investition in unsere Säuren-Produktionsanlage in Oberhausen ist ein weiteres Beispiel für unser Engagement und die selektive Wachstumsstrategie unseres CEOs Dr. Salim Al Huthaili. Wir werden weiterhin in unsere starken globalen Produktionsplattformen investieren und unser Produktangebot stärken“, sagte Ascencio weiter.

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