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Packungsbeilagen für die Pharma- und Kosmetikindustrie

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15.02.2017 Ohne geht’s nicht: Der pharmazeutische Beipackzettel liegt allen Fertigarzneimitteln bei. Er enthält die Pflichtangaben gemäß Arzneimittelgesetz sowie weitere nützliche Verbraucherinformationen wie Dosierung und Anwendungsart.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Die Pflichtangaben wachsen, die Packung tut es nicht: Beipackzettel stellen die Pharmaindustrie immer wieder vor Herausforderungen.
  • Ein Spezialist für Sekundärpackmittel in der Pharmaindustrie benötigte darum ein Etikettiersystem, das ihm eine hohe Flexibilität in der Produktion ermöglicht.
  • Darüber hinaus war die Netto-Laufleistung ein hartes Entscheidungskriterium – denn in der Branche der Lohndrucker wird knapp kalkuliert.
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Die maximale Etikettierleistung liegt bei 8.000 Produkte/h. (Bild: Multivac)

Als Bedienungsanleitungen haben Beipackzettel aber auch im Bereich der technischen Dokumentation ihren Einsatz. Jahr für Jahr müssen Hersteller aufgrund der gesetzlichen Vorgaben jedoch immer größere Textmengen in immer größerer Schrift abbilden – der Bedarf an bedruckbarer Fläche steigt. Deshalb sind heute aufwendige Falzungen oder auch Booklets erforderlich, damit es möglich ist, Packungsbeilagen und Gebrauchsinformationen in der Pharma- und Kosmetikindustrie in kleinen Faltschachteln unterzubringen.

Kompetenz im Digitaldruck

Das Unternehmen Pharmadrucker mit Sitz im hessischen Melsungen hat sich genau auf diese Anforderungen spezialisiert; 1994 war es eine der ersten deutschen Druckereien, die den Digitaldruck einführten und ihn bis heute betreiben. Spezialisiert ist der Betrieb auf den Dünndruck hochwertiger Beipackzettel, auf den Druck von Gebrauchsinformationen in Form von Booklets sowie auf die Herstellung von Faltschachteln und Etiketten für die Pharmaindustrie. Produktion wie auch Weiterverarbeitung und Kommissionierung erfolgen dabei unter Berücksichtigung aller relevanten Vorgaben durch die GMP und die FDA. „Pharmadruckprodukte, also Sekundärpackmittel, sind sowohl inhaltlich als auch formal höchst anspruchsvolle Produkte, deren Herstellung nur in die Hände von branchenerfahrenen Druckereien gehört“, erklärt Sebastian Härtig, Mitglied der Geschäftsleitung bei Pharmadrucker. Der Anspruch an die Qualität im Beipackzetteldruck und in der Weiterverarbeitung ist entsprechend hoch: Druck wie grafische Gestaltung unterliegen strengen Sicherheitsstandards. Neueste Maschinentechnologie und ein gut ausgebildetes Team, eine hundertprozentige Kamerakontrolle bei der Nutzung der Druckmaschinen, Falzmaschinen mit beidseitiger Barcodekontrolle – der Dienstleister überlässt nichts dem Zufall.

Heftausgabe: Februar 2017
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Über den Autor

Vera Sebastian, freie Journalistin für Multivac
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