Größe und Form analysieren

Partikelanalysator Camsizer XT

12.07.2010 Der Partikelanalysator Camsizer XT ist eine Weiterentwicklung des optischen Partikelmessgerätes Camsizer für feinere Proben. Zu den wesentlichen Unterschieden zählen nicht nur die verbesserte Auflösung der Optik, sondern auch die neuen Optionen zur Probenzuführung.

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Bild: Retsch

Feine Partikel neigen zur Agglomeration, so dass sich die Eigenschaften des einzelnen Partikels nur schwer erfassen lassen. Daher muss die Zuführung der Probe zum Messbereich möglichst variabel sein, um für jedes Material das Optimum zwischen der erwünschten Zerstörung der Agglomerate und der unerwünschten Zerstörung der Einzelpartikel finden zu können. Hier bietet das Gerät unterschiedliche Lösungen an, vom schonenden Freifallschacht (Messbereich: 3 µm bis 3 mm) über die Druckluftdispergierung (Messbereich: 1 µm bis 1,5 mm) mit einstellbarem Luftdruck und variabler Düsengeometrie, bis zur Nassdispergierung (Messbereich: 1 bis 600 µm) in Flüssigkeiten mit Unterstützung durch Ultraschall.

Der dispergierte Partikelstrom passiert zwei LED Stroboskoplichtquellen. Die Schattenprojektionen der Partikel werden von zwei Digitalkameras erfasst. Eine Kamera analysiert die feinen Partikel mit hoher Auflösung, die andere erfasst auch die größeren Partikel mit hoher statistischer Sicherheit aufgrund des großen Sichtfeldes. Jede Kamera wird von einer separaten LED mit optimierter Helligkeit, Pulslänge und Lichtfeldgröße beleuchtet.

Partikelgröße und Partikelform werden mit Hilfe einer bedienerfreundlichen Software analysiert, welche auch die entsprechenden Verteilungskurven in Echtzeit berechnet. Die prozessorientierten Steuer- und Auswertesoftware liefert dem Anwender alle gängigen Partikelverteilungen (volumen-, flächen- und anzahlbezogen) sowie charakteristische Kennwerte der Partikelgröße, der Partikelform und deren Verteilungsbreiten bzw. Standardabweichungen. Optional steht ein Autosampler zur Verfügung.

 

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