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Pfizer-Bericht zeigt Leistungsfähigkeit virtueller Wechselwirkungsstudien

03.07.2008

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Ein neuer Bericht von Pfizer zeigt, wie Pharmaunternehmen aufgrund von Modellbildung und Simulation bereits vor Durchführung von Humanversuchen klinisch signifikante Medikamentenwechselwirkungen vorhersagen können. Mit Hilfe des Simcyp Simulators und von In-vitro-Daten haben die Pfizer-Wissenschaftler das Ausmaß der Wechselwirkungen von Maraviroc analysiert, das in Kombination mit anderen Medikamenten zur Behandlung von HIV eingesetzt wird.

Die Ergebnisse der „virtuellen“ Studie stimmten gut mit den beobachteten klinischen Daten überein. Die Wissenschaftler schlossen daraus, dass validierte Modelle in Simcyp die Vorhersage anderer metabolischer Medikamentenwechselwirkungen erlauben, ohne dass eine klinische Studie erforderlich ist. Der Bericht wird im British Journal of Clinical Pharmacology publiziert.

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