Organisation

Pfizer verabschiedet sich von Aufspaltungsplänen

27.09.2016 Die blaue Pille bleibt ganz: Der US-Konzern Pfizer denkt vorerst nicht mehr darüber nach, sich selbst zu zerlegen. Im Gespräch war seit 2013 die Aufspaltung in jeweils ein Unternehmen für patentgeschützte und eines für nicht mehr exklusive Medikamente.

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Platz eins, vor allem bekannt für die rautenförmige Pille im charakteristischen Blau des US-Konzerns: Pfizer, mit einem Jahresumsatz von 45,5 Mrd. US-Dollar. (Bild: Pfizer / Glover Park Media)

Es bleibt alles beim Alten: Der Pfizer-Konzern hat gegen eine Aufspaltung in zwei getrennte Unternehmen entschieden. (Bild: Pfizer / Glover Park Media)

Die Entscheidung in dieser Frage hatte der Konzern bereits im April angekündigt, berichtet das Handelsblatt. Die beiden Sparten laufen demnach nun weiterhin separat gemanagt, aber gemeinsam unter dem Namen Pfizer. Das sei die aktuell beste Struktur für das Unternehmen, sagte Konzernchef Ian Read.

Grund für die Pläne zu Selbstzerlegung war die Meinung von Analysten, der Konzern könne mehr Profit aus dem Geschäft mit Medikamenten ziehen, die noch unter Patentschutz stünden. Finanzchef Frank D‘Amelio zufolge wären die Kosten einer Aufspaltung jedoch höher als die zu erzielenden Steuerersparnisse.

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