Markt

Pharmaunternehmen werden zu Allroundern

18.05.2009

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Medikamente nur zu entwickeln und zu verkaufen wird bald nicht mehr genügen, zeigt jetzt eine Studie auf. Wenn Pharmaunternehmen dem Kosten- und Konkurrenzdruck widerstehen wollen, müssen sie ihr Leistungsspektrum erheblich ausweiten.

– Präventionsmaßnahmen und Physiotherapie müssen verstärkt, Behandlungen individuell angepasst und die Bezahlung am Behandlungserfolg orientiert werden.

– Zwischen Kliniken, Ärzten, Versicherungen, Dienstleistern, Patienten und den Pharmaunternehmen müssen Netzwerke ausgebildet werden.

– Pharmafirmen müssen ihre Aktivitäten auf Bereiche wie Diagnostik und Medizintechnik ausdehnen.

Diese Zukunftsmodelle stellt das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Pricewaterhouse Coopers (PwC) in einer Studie in Aussicht. Denn laut ihrer Analyse der Pharmabranche wird die Spezialisierung auf Herstellung und Verkauf von Pharmaprodukten bald nicht mehr ausreichen, um bei steigendem Reformdruck der Gesundheitssysteme ein Unternehmen finanziell im Markt zu sichern. Gefragt sein werden Alleskönner-Firmen, die sich am Ziel einer optimalen Gesundheitsversorgung orientieren, dabei aber nicht die vorhandenen Ressourcen strapazieren oder das Kerngeschäft vernachlässigen, erklärt PwC.

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