Für extrem kleine Prozessvolumina

Picoline

19.09.2008 In der frühen Phase der Entwicklung neuer Werkstoffe oder pharmazeutischer Wirkstoffe können oftmals nur sehr kleine Produktmustermengen unter vertretbarem finanziellen und zeitlichen Aufwand synthetisiert werden.

Anzeige

In der frühen Phase der Entwicklung neuer Werkstoffe oder pharmazeutischer Wirkstoffe können oftmals nur sehr kleine Produktmustermengen unter vertretbarem finanziellen und zeitlichen Aufwand synthetisiert werden. Das zu diesem Zweck von Hosokawa Alpine entwickelte Kleinstmaschinenprogramm Picoline umfasst verschiedene Aufbereitungsverfahren für trockene Pulver und flüssige Suspensionen. Kleine Volumina, vollständige Vermeidung von Toträumen, größtmögliche Reduzierung von ansatzgefährdeten Oberflächen, strömungsgünstige Produktführung und integrierte Reinigungsmöglichkeiten für Produktabscheider sind die wichtigsten Kriterien bei der Konstruktion effizienter Kleinst- maschinen. Dazu kommt höchste mechanische Präzision, die für die Einhaltung der feinen Toleranzen und den Betrieb rotierender Bauteile mit extrem hohen Drehzahlen entscheidend ist. Das Beispiel der Fließbett-Gegenstrahlmühle Picojet mit integriertem Sichter zeigt die konsequente Umsetzung dieser Vorgaben. Das 20-mm-Sichtrad läuft mit Drehzahlen bis zu 60?000?min-1 bei gleichzeitiger Einhaltung der Spülspaltgeometrie mit Toleranzen von wenigen Mikrometern. Auch die zum Reinigen häufig durchgeführte Sichtradmontage lässt sich ohne besondere Justierung so präzise durchführen, dass alle funktionskritischen Toleranzen reproduzierbar sind. Entscheidend ist, dass bereits bei dieser Kleinstmaschine alle relevanten Funktionsteile völlig analog zu denen der Produktionsmaschinen ausgeführt sind. Damit ist gewährleistet, dass schon in der frühesten Entwicklungsphase eine Technologie eingesetzt werden kann, die alle prozessrelevanten Funktionen der späteren Maschinen bereits im Pilot- und Technikumsmaßstab verwirklicht. Auch die Betriebsparameter der Produktionsanlage können bereits während der Materialentwicklung untersucht werden. Eine durchgängige Prozessvalidierung von der Forschung bis zur Produktion wird dadurch erheblich vereinfacht. Neben der Gegenstrahlmühle wird die Baureihe Schritt für Schritt um weitere Kleinstmaschinen ergänzt, die aus dem Standard-rogramm herunterskaliert sind.

Powtech Halle 7 – 360

Aufbereitung, Synthese, Entwicklung

Loader-Icon