Flexibilität spart Investitionen

Pilottrockner mit Hybridrührwerk

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27.06.2013 Was der alles kann! Der Pilottrockner mit Hybridrührwerk BS-Pilotdry findet seinen Einsatz nicht nur als traditioneller Konus-Schnecken-Trockner, sondern auch als Zentral-Wellen-Trockner. Das Hybridrührwerk ermöglicht es nun, Trocknungs- und Mischprozesse mit unterschiedlichen Mischwerkzeugen in nur einem Gerät zu simulieren und zu testen. Die kompakte Bauweise des Trockners erlaubt innerhalb der Produktionsgebäude einen problemlosen Transport von einem Ort zum anderen - gleichgültig ob durch enge Gänge und Türen oder über Aufzüge in andere Etagen.

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Entscheider-Facts Für Betreiber


  • Der Pilottrockner mit Hybridrührwerk BS-Pilotdry findet seinen Einsatz nicht nur als traditioneller Konus-Schnecken-Trockner, sondern auch als Zentral-Wellen-Trockner.
  • Die Auswahl des geeigneten Rührorgans für das Produkt und damit auch für den künftigen Produktionsapparat wird wesentlich vereinfacht und gewinnt an Verlässlichkeit.
  • Der Pilottrockner wird mit Staubfilter, Lösemittelrückgewinnung, Vakuumpumpe, Armaturen, Instrumenten und einer frei programmierbaren Ex-Steuerung als Komplettanlage ausgeführt.
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Pilottrockner mit Hybridrührwerk (Bild: Heinkel)

Ein besonderes Kennzeichen ist das optionale Hybridrührwerk. Durch diese Technik kann der Versuchs- und Pilottrockner nicht nur als Konus-Schnecken-Trockner mit Orbitalarm und umlaufender Schnecke, sondern auch als Einwellen-Trockner mit zentralem Rührwerk verwendet werden. Die Flexibilität des Trockners spart Investitionen und ermöglicht es, die Testergebnisse unterschiedlicher Rührwerkstypen direkt miteinander zu vergleichen. Die Auswahl des geeigneten Rührorgans für das Produkt und damit auch für den künftigen Produktionsapparat wird wesentlich vereinfacht und gewinnt an Verlässlichkeit.

Produktschonend und energiesparend
Zahlreiche Verfahren üblicher Prozesse lassen sich damit durchführen: Vom Trocknen unter Vakuumbedingungen, Mischen und Homogenisieren unterschiedlichster Feststoffe, Befeuchten durch Spezialdüsensysteme, Be- und Entgasen bis hin zu Nebeneffekten wie Coaten und Granulieren und vielem mehr. Das System arbeitet produktschonend, hochpräzise und energiesparend. Die Versuchsergebnisse dienen nicht nur dem Scale-up für die Produktion, sondern dadurch werden auch bereits bestehende oder neue Verfahren weiterentwickelt, bestätigt oder optimiert.

Der Pilottrockner wird mit Staubfilter, Lösemittelrückgewinnung, Vakuumpumpe, Armaturen, Instrumenten und einer frei programmierbaren Ex-Steuerung als Komplettanlage ausgeführt. Dennoch ist sie immer noch für den mobilen Einsatz vorgesehen und „steckerfertig“ anschließbar. Das absenkbare Konusteil ermöglicht die einfache visuelle Inspektion und gründliche Reinigung des Produktionsraums. Mit ihrem Nutzinhalt von wahlweise 15, 30, 50 oder 100 l eignen sich die Trockner für Scale-up-Prozesse, Innovationstests, die Qualitätssicherung und andere Aufgaben – wenn notwendig auch mit langen Versuchsreihen. In Ergänzung zu den bauähnlichen Labortrocknern BS-Minidry in noch kleinerem Labormaßstab im Kilolab-Design eignet sich der BS-Pilotdry nicht nur für praxisnahe Versuche und Tests. Er eignet sich darüber hinaus als Pilotmaschine für die Produktion kleinerer Mengen für pharmazeutische Betriebe und Apotheken und übernimmt zahlreiche weitere Aufgaben in der Chemie- und Pharmaindustrie.

Mit einer Transport-Gesamthöhe von 1.850 mm und einer Breite von 1.400 mm stellen Türen, Flure und Lifte für eine Maschine mit 30 l Nutzinhalt keine Hindernisse dar. Das geschlossene Trocknungssystem trägt den zunehmend strengeren Umweltschutzanforderungen Rechnung, da die Pilotmaschinen als Druckbehälter ausgelegt sind und keine belastenden Stoffe nach außen dringen lassen. Ein optionales Heizsystem im elektrisch beheizten Sekundärkreislauf führt die Prozesswärme zu und kühlt bei Bedarf das Produkt oder den Prozess. Ein direkt angebautes Vakuumsystem sorgt für den nötigen Unterdruck und zieht die Dämpfe ab, die geschlossen in einem Kondensator zurückgewonnen und abgeschieden werden können.

 

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Heftausgabe: Juni 2013
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Reinhold Huber, Produktmanager Bolz Process Technology

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Reinhold Huber, Produktmanager Bolz Process Technology
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