Hochaktive Zeiten

Praxistagung Containment

25.02.2017 Egal ob Pharma oder Chemie: Die Branchen der Prozesstechnik wollen und müssen (REACH!) mehr und mehr auf Containment-Lösungen setzen.

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Chemieindustrie und Pharmazeutische Industrie

Arbeits- und Produktschutz werden in der Prozesstechnik immer wichtiger. (Bild: Skan + Eisenhans – Fotolia)

Bei Pharma hat dies nicht nur mit strengen Auflagen seitens der Behörden wie der FDA zu tun, sondern zumindest in Europa auch mit der Tatsache, dass die Konzerne verstärkt beispielsweise in die Krebsmedikation und andere Behandlungsbereiche investieren, in denen hochaktive Stoffe zum Einsatz kommen – die Massenproduktion der weniger gefährlichen klassischen OTCs wandert hingegen mehr und mehr in Länder wie Indien ab. Und auch die Chemie steht am Beginn einer ähnlichen Entwicklung: Nachdem die ölfördernden Länder aufgrund fallender Preise die Wertschöpfung mehr und mehr ins eigene Land holen um noch Geld verdienen zu können und damit Basischemikalien zu (zumindest aus westlicher Sicht) unschlagbaren Preisen auf den Weltmarkt werfen, sieht

 

sich die heimische Chemie vor der Herausforderung, das eigene Portfolio mehr in Richtung Fein- und Spezialchemie hin zu entwickeln – die Schweiz lässt grüßen.

SV Composing ES1

Die Praxistagung findet im Hochhaus des Süddeutschen Verlags statt. (Bild: Redaktion)

Das Thema: komplex

Diese Entwicklung hin zu immer toxischeren Stoffen  stellt nicht nur eine Gefahr für die in der Herstellung beschäftigen Mitarbeiter dar, sondern auch die Stoffe selbst müssen vor Kreuzkontaminationen geschützt werden; vor allem natürlich im Pharmabereich. Das Thema ist dabei hochkomplex. Denn es gibt keine „Containment-Maschine“, sondern der System-Gedanke ist es, der Containment funktionieren oder scheitern lässt – der Teufel steckt hier wie so oft im Detail. Pharmazeuten können davon ein Lied singen, Produzenten der Chemie hingegen machen gerade erste Erfahrungen mit Containment-Applikationen. Aber ob nun alter Hase oder Neuling: Der Informationsbedarf ist hoch und der Erfahrungsaustausch mit Kollegen wichtige Hilfestellung.

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Heftausgabe: Februar 2017
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Philip Bittermann,  Redaktion

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