Generika-Markt

Ratiopharm-Mutter Teva kürzt Stellen

24.07.2017 In seinem Heimatland Israel will der Pharmakonzern Teva rund 350 Arbeitsplätze abbauen. Grund soll der steigende Wettbewerb unter Generika-Herstellern sein.

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Der Stellenabbau soll vor allem die Produktion betreffen, berichtet die Agentur Reuters. Von insgesamt rund 7.000 Angestellten bei Teva in Israel arbeiten 4.000 in der Produktion. Teva ist der Mutterkonzern des Generika-Anbieters Ratiopharm und der größte Generika-Hersteller der Welt. Der Konzern ist außerdem das größte israelische Unternehmen.

Wegen der starken Konkurrenz auf dem Generika-Markt hatte der Konzern zuletzt einige Rückschläge hinnehmen müssen. In der Führungsetage von Teva geschieht darum derzeit ein Umbruch: Der langjährige Vorstandschef Erez Vigodman trat im Februar 2017 auf Druck von Investoren zurück. Im Juni räumte auch Finanzchef Eyal Desheh seinen Posten. Ein Nachfolger für Vigodman ist noch nicht gefunden, den CEO-Posten hat vorübergehend der ehemalige Verwaltungsratschef Yitzhak Peterburg inne. Peterburg bekräftigte, Teva wolle alles nötige tun, um die Wettbewerbsfähigkeit der israelischen Standorte sicherzustellen.

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