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Reckitt bietet nicht weiter für OTC-Sparte von Merck & Co.

05.05.2014 Der britische Chemie- und Pharmahersteller Reckitt Benckiser meldet, dass die Gespräche mit dem US-amerikanischen Pharmahersteller Merck & Co. zur Übernahme dessen Sparte mit rezeptfreien Medikamenten nicht mehr weitergehen. Bayer in Leverkusen soll Zeitungsberichten zufolge an der Übernahme interessiert sein.

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Mit dem Ausstieg von Reckitt Benckiser aus den Verkaufsgesprächen mit Merck & Co. dürften die Chancen von Bayer gestiegen sein, wenn die bislang nicht bestätigten Mutmaßungen stimmen (Bild: Merck & Co.)

Früheren Zeitungsberichten zufolge sollen die Offerten der beiden Unternehmen für das OTC-Geschäft von Merck & Co. bei je rund 13,5 Mrd. US-Dollar gelegen haben. Bayer hat sich bislang dazu jedoch nicht geäußert, soll aber nach Insider-Informationen mehr als nur eine Bar-Offerte angeboten haben, etwa einen Tausch von einigen Pharmageschäften oder anderen Vermögenswerten. Auch Novartis, Procter & Gamble, Boehringer Ingelheim und Sanofi sollen an einem Kauf interessiert oder interessiert gewesen sein. Zur Merck & Co.-Sparte Consumer Products gehören unteren anderen die Marken Claritin, Coppertone, Dr Scholl‘s, Miralax und Oxytrol

(dw)

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