Nachhaltig unter Dampf

Reinstdampf-Erzeuger und Destillationsanlagen

29.04.2016 Die Reinstmedien-Systeme von Bosch Packaging Technology sind auf Energieeffizienz optimiert und sollen so zu mehr Nachhaltigkeit in der Pharmaindustrie beitragen. Zu den Systemen gehören ein Reinstdampf-Erzeuger und Destillationsanlagen für die Herstellung von sterilem, pyrogenfreiem Reinstdampf sowie Wasser für Infusions- und Injektionslösungen.

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Entscheider-Facts

  • Vorwärmer senkt Energieverbrauch
  • nachhaltiges Konzept
  • 100 bis 7.500 kg/h
Reinstdampf-Erzeuger und Destillationsanlagen

Die Verdampfer sind auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ausgelegt. (Bild: Bosch Packaging)

Zur Standardausstattung der Destillationsanlagen gehört ein Vorwärmer, welcher ab der zweiten Kolonne den Reinstdampf der vorherigen Kolonne nutzt, um das Speisewasser vorzuwärmen. Der Heizenergie-Verbrauch ist dadurch laut Hersteller bis zu 30 Prozent geringer. Für den Reinstdampf-Erzeuger ist ein Vorwärmer optional erhältlich. Der Verdampfer der Anlagen arbeitet nach dem Natur-Umlaufverfahren. Dabei zirkuliert das zur Verdampfung eingespeiste Wasser auf natürliche Weise kontinuierlich zwischen Verdampfungsraum und Wärmeübertrager. Das System lässt sich dank einer hohen Wärmeübertragung mit elektrischer Energie oder Heizdampf schonend aufheizen. Weitere Verfahrensschritte oder Funktionsmodule wie ein Kompressor sind nicht nötig. Das kompakte Design des Verdampfers mit angepasstem Durchmesser, Anzahl und Anordnung der Heizröhren verbessert die thermische Nutzung der Heizenergie weiter. Die damit verbundene hohe Ausbeute senkt die Betriebskosten, laut Hersteller steigt die Leistung im Vergleich zu den Vorgängermodellen um bis zu 20 Prozent. Der Wasserverlust beim Entsorgen der im Speisewasser enthaltenen Endotoxine (Abschlämmung) beträgt maximal vier Prozent. Die standardisierte Produktreihe deckt ein Leistungsspektrum von 100 bis 7.500 kg/h ab. Um eine schnelle Inbetriebnahme zu ermöglichen, nutzen alle Bautypen Speisewasser-Pumpen mit Frequenzregelung. Die Anlagen lassen sich so noch besser an die jeweiligen Betriebsbedingungen vor Ort anpassen.

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