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Ritter und Brevetti schließen exklusive Vertriebskooperation

01.02.2013 T.G. Ritter Spezialmaschinen, Jungingen, hat mit dem italienischen Maschinenbauers Brevetti aus Sovizzo eine exklusive Vertriebspartnerschaft geschlossen. Brevetti ist Hersteller von Maschinen zur optischen Kontrolle und Dichtigkeitsprüfung von flüssigen und gefriergetrockneten Arzneimitteln.

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Inspektionsmaschine für Liquida von Brevetti, die in Deutschland von der T.G. Ritter Spezialmaschinen in Jungingen exklusiv vertrieben werden (Bild: Ritter/Brevetti)

Gegründet 1958, produziert Brevetti heute mit 120 Mitarbeitern in Sovizzo, einem Vorort von Vicenza. Der inhabergeführte Familienbetrieb ist Teil einer diversifizierten Firmengruppe, die Mutterfirma stellt pharmazeutische Grundstoffe her. Seit 1980 wurden weltweit etwa 900 vollautomatische Maschinen an die pharmazeutische Industrie ausgeliefert.

Brevetti versteht sich als Pionier der Automatisierung in der optischen Kontrolle von Injektabilia. Die halb- und vollautomatischen Inspektionsmaschinen werden zur Kontrolle aller gängigen Behälter wie beispielsweise Ampullen, Glasflaschen, Fertigspritzen, Zylinderampullen, Infusionsflaschen aus allen gebräuchlichen Materialien eingesetzt. Die stark standardisierten Maschinen werden je nach Inspektionsaufgabe mit in Anzahl, Anordnung und Technologie unterschiedlichen Inspektionsmodulen ausgestattet. Interessant sind die integrierbaren Zusatzmodule zur Dichtigkeitsprüfung mittels Gasanalyse, Hochspannung oder Vakuum. Format- und Produktwechsel sind werkzeuglos und mit Hilfe einer umfangreichen Produkt- und Rezeptverwaltung schnell durchgeführt.

Das Herz von Brevetti ist die Entwicklungsabteilung der Bildverarbeitung, um den wachsenden Anforderungen der Pharmaindustrie gerecht zu werden. So kann nahezu jede Besonderheit der Produkte berücksichtigt werden um die geringste „false reject rate“ und die beste Inspektionsqualität zu erzielen. So arbeiten die Maschinen im Regelfall mit kontinuierlichem aber auch im diskontinuierlichem Produktfluss und setzen verschiedenste Beleuchtungsvarianten und Kameraausführungen ein. Je nach Inspektionsaufgabe werden neben verschiedenen LED-beleuchteten Kamerasystemen auch Laser-, Infrarot-, Hochspannungs-, Röntgen- oder Vakuumsysteme eingesetzt. Damit lassen sich alle qualitätsrelevanten Fehler des Produktes und des Behälters identifizieren.

(dw)

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