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Roche investiert 129 Mio. Euro in Mannheim und Kaiseraugst

20.01.2010 Der Pharmakonzern Roche will an ihren Standorten Kaiseraugst, Schweiz, und Mannheim, Deutschland, 129 Mio. Euro in Produktionslinien für ein infusionsfreies Verabreichungsgerät inverstieren.

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Roche investiert 129 Mio. Euro in Mannheim und Kaiseraugst

Roche will in Kaiseraugst (CH) und Mannheim (D) investieren. Bild: Roche

Das neue infusionsfreie Gerät ermöglicht die Verabreichung einer neuen Darreichungsform des Krebsmittels Herceptin (Trastuzumab), die mit Hilfe der „Enhanze“-Technologie von Halozyme Therapeutics entwickelt wurde. Damit ist die Injektion grösserer Mengen von Medikamenten in das Unterhautgewebe möglich. Medikamente, die bisher durch Infusion im Krankenhaus verabreicht werden, können auf diese Weise von den Patienten selbst subkutan injiziert werden.

Bisher erhalten Brustkrebspatientinnen, die mit Herceptin behandelt werden, das Medikament im Allgemeinen als Infusion im Krankenhaus. Die Infusionsdauer beträgt rund 60 Minuten. Die subkutane Verabreichung von Herceptin dauert dagegen nur etwa fünf Minuten.

Zurzeit läuft eine Phase-III-Studie zur Prüfung der subkutanen Verabreichung von Herceptin.

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