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Roche steigert Konzernumsatz um sechs Prozent

05.02.2014 Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf 46,8 Milliarden Schweizer Franken gesteigert. Neben der Diagnostiksparte (+4 Prozent) stiegen vor allem die Umsätze in der Pharmasparte (+7 Prozent). Hauptwachstumsträger waren Medikamente für HER2-positiven Brustkrebs, Avastin, MabThera/Rituxan, Actemra/RoActemra und Lucentis

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Der Pharmakonzern Roche konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 6 Prozent steigern (Bild: Roche)

Severin Schwan, CEO von Roche: „2013 war für Roche ein sehr gutes Jahr. Dank der starken Nachfrage nach unseren etablierten Produkten und der positiven Aufnahme unserer vor kurzem am Markt eingeführten Arzneimittel und Diagnostika haben wir unsere finanziellen Ziele übertroffen.“

Die Konzernumsätze stiegen im Berichtsjahr um 6% auf 46,8 Milliarden Franken. Hauptwachstumsträger waren die biotechnologisch hergestellten Medikamente in den Bereichen Onkologie, Immunologie und Augenheilkunde sowie das Geschäft mit diagnostischen Produkten für klinische Labore, insbesondere mit Immunoassays. Dieses starke Verkaufsergebnis trug wesentlich zum Anstieg des Kernbetriebsgewinns des Konzerns um 8% und – zusammen mit geringeren Finanzierungskosten – zu einer Erhöhung des Kerngewinns je Titel um 10% bei. Der Konzerngewinn nach IFRS wuchs um 22% auf 11,4 Milliarden Franken. Dieser deutliche Anstieg ist auch auf niedrigere Restrukturierungskosten sowie die Auflösung von Wertminderungen zurückzuführen.

Die Verkäufe der Division Pharma stiegen um 7% auf 36,3 Milliarden Franken, gestützt auf anhaltend starke Umsätze bei etablierten und neuen Produkten zur Krebsbehandlung (HER2-Produktportfolio, Avastin und MabThera/Rituxan) sowie gute Verkaufszuwächse bei Medikamenten zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis (Actemra/RoActemra) und von Augenerkrankungen (Lucentis). Nach Regionen betrachtet erhöhten sich die Verkäufe in den Vereinigten Staaten (+10%) und Schwellenmärkten (+12%)3 am stärksten und damit schneller als in Europa und Japan, wo jeweils 2% Wachstum erreicht wurden.

Die Verkäufe der Division Diagnostics wuchsen schneller als der Markt für In-vitro-Diagnostika4. Zum Verkaufsplus von 4% auf 10,5 Milliarden Franken trugen alle Regionen bei. Eine anhaltend starke Nachfrage verzeichneten Tests und Instrumente für den Einsatz in klinischen Labors, insbesondere aus dem Portfolio des Geschäftsbereichs Professional Diagnostics (+8%). Das Marktumfeld für Diabetes Care (-3%) blieb wie erwartet schwierig; die 2012 begonnenen Restrukturierungsaktivitäten in diesem Bereich verlaufen planmässig. Während die stärksten Zuwachsraten bei Diagnostika in den Regionen Asien-Pazifik (+14%) und Lateinamerika (+13%) erzielt wurden, wuchsen die Umsätze in den reifen Märkten in Europa (+2%), Nordamerika (+1%) und Japan (+2%) langsamer.

 

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