Markt

Roche: Umsatz steigt trotz starkem Franken

23.07.2015 Der Schweizer Pharmakonzern Roche konnte sich trotz gestiegenem Kurs des Schweizer Franken im ersten Halbjahr 2015 besser im Markt halten als andere dort ansässige Unternehmen. Zwar fiel der Gewinn, den Umsatz konnte der Konzern aus Basel aber steigern. Das liege vor allem an den anziehenden Verkäufen von Krebsmedikamenten.

Anzeige
Bild für Post 91980

CEO Severin Schwan freut sich über die Verkaufszuwächse in den Bereichen Pharma und Diagnostics. Vor allem mit Krebsmedikamenten konnte sich das Unternehmen gegen den starken Franken absichern. (Bild: Roche)

Die Konzernverkäufe stiegen im ersten Halbjahr 2015 um insgesamt 3 % auf 23,6 Mrd. CHF (22,5 Mrd. Euro). Damit konnte sich das Unternehmen trotz deutlich gestiegenem Kurs des Schweizer Franken im Markt behaupten. Aufgrund der negativen Währungseffekte sowie der Aufwendungen für kürzlich erfolgte Akquisitionen nahm der Konzerngewinn um 7 % auf 5,2 Mrd. CHF (rund 5 Mrd. Euro) ab.

Severin Schwan, CEO von Roche, erklärt: „Wir hatten sowohl in Pharma wie auch Diagnostics in den ersten sechs Monaten starke Verkaufszuwächse. Dazu beigetragen hat auch die sehr gute Marktaufnahme von Esbriet gegen idiopathische Lungenfibrose – ein Medikament, das wir letztes Jahr mit der Akquisition von Intermune erworben hatten.“

Für das Gesamtjahr 2015 rechnet die Gruppe zu konstanten Wechselkursen mit einem Verkaufszuwachs im unteren bis mittleren einstelligen Bereich. Zudem strebt Roche ein Wachstum des Kerngewinns je Titel an, das über dem Verkaufswachstum liegt. Die Dividende soll sich auch für das Jahr 2015 in Schweizer Franken erhöhen.

Hier finden Sie die Originalmeldung mit weiteren Zahlen und Fakten.

(su)

Anzeige
Loader-Icon