Turbulenzen in der Rohrleitung

Rohrleitungsreinigung Whirlwind

17.12.2014 Reinigung und Mischphasen bei Chargenwechsel sind in einem klassischen Produktionsbetrieb häufig Verfahrensschritte, die große Produktverluste verursachen und die Produktionskosten stark ansteigen lassen. Die Whirlwind-Technologie von Ruland Engineering bietet im Vergleich zu den klassischen Verfahren eine Lösung, die in zwei Verfahrensschritten Produkt aus einer Rohrleitung ausschiebt und in zwei weiteren Schritten die Leitung reinigt und trocknet.

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Mir der Whirlwind-Technologie können Entleer- und Reinigungszeiten drastisch reduziert werden (Bild: Ruland Engineering)

Bei dem System wird ein Luftstrom im Niederdruckbereich erzeugt, der – über einen Rechner gesteuert – wasserähnliche bis hochviskose Flüssigkeiten kontrolliert aus Rohrleitungen ausschiebt. Dabei ist es unerheblich, ob Ventile, T-Stücke, Bögen oder Eckrohrsiebe in den Rohrleitungen vorhanden sind. Lediglich große Querschnittsveränderungen in den Rohrleitungen oder absperrende Elemente wie zum Beispiel Verdrängerpumpen setzen Begrenzungen, die aber über einen Bypass überwunden werden können. Damit kann der Whirlwind auch Abschnitte erfassen, die mit der herkömmlichen Molchtechnik nicht ausgeschoben werden können. Die Whirlwind-Technologie zum Ausschieben des Produktes (Pipe Clearing Unit) kann leicht in eine bestehende Anlage integriert werden. Die Auslegung der Anlage hängt von Größe und Länge der Rohrleitungen, den Rohrkomponenten und der Art des Produktes ab. Für die anschließende Leitungsreinigung (Lean Phase Cleaning) wird Wasser oder Reinigungsmittel in den Luftstrom eingesprüht. Der Verbrauch beträgt dabei lediglich 5-10 l/min; dies entspricht in etwa einem Prozent einer vergleichbaren CIP-Reinigung. Abschließend kann die Leitung mit dem System getrocknet werden.

 

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