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Romaco verkauft Prozessapparatebauer Frymakoruma an Proxes

08.04.2014 Die Romaco-Gruppe, Karlsruhe, verkauft ihre Beteiligung an Frymakoruma, einem Hersteller von Homogenisier- und Vakuumentlüftungsappareten sowie Mühlen, in Rheinfelden (Schweiz) und Neuenburg vollständig an die neue Dachgesellschaft Proxes innerhalb der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG) in Frankfurt.

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Romaco will sich mit dem Verkauf von Frymakoruma „noch stärker auf den Ausbau seiner Kompetenzen insbesondere im Pharma-Markt“ konzentrieren, sagt Paulo Alexandre, CEO der Romaco-Gruppe (Bild: Romaco)

In der neuen Dachgesellschaft Proxess kooperieren die beiden Unternehmen Stephan Machinery aus Hameln und Frymakoruma. Stephan Machinery, ein Hersteller von Prozessanlagen für die Lebensmittelindustrie, beschäftigt 180 Mitarbeiter und erzielte 2013 einen Umsatz von etwa 42 Mio. Euro. Die beiden Unternehmen sehen in dieser Zusammenarbeit eine gute Ergänzung ihrer bisherigen Anwendungen und ihrer Marktpräsenz. Durch den Fokus auf die Prozesstechnik wird eine stärkere Marktposition der Firmen unter der gemeinsamen Dachgesellschaft ermöglicht.

Romaco konzentriert sich mit dieser Transaktion noch stärker auf den Ausbau seiner Kompetenzen insbesondere im Pharma-Markt“, sagt Paulo Alexandre, CEO der Romaco-Gruppe. Thomas Merle, Geschäftsführer von Frymakoruma, freut sich über den „klaren Schwerpunkt auf der Prozesstechnik“ und „bisher unbekannte Möglichkeiten innerhalb unseres Kerngeschäftes realisieren können“. Auch Olaf Pehmöller, CEO der Stephan Machinery und der Proxes-Gruppe, ist froh: „Frymakoruma und Stephan Machinery ergänzen sich zum Vorteil beider Unternehmen“. Proxes steht für ‚Processing and Expert Engineering Services‘.

Mit dieser Ausrichtung zeigt sich auch der Mehrheitseigentümer zufrieden: „Mit Frymakoruma und Stephan Machinery verfügen wir über zwei Unternehmen, die mit starken Marken und hervorragender Reputation am Markt aktiv sind. Die Bündelung der jeweiligen Stärken ist die logische Konsequenz unserer Wachstumsstrategie, die wir nun fokussiert umsetzen“, so die Einschätzung von Dr. Rolf Scheffels, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Beteiligungs AG.

(dw)

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