Blaupause für Serialisierung

Rottendorf Pharma setzt Serialisierungsprojekt um

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Schnittstelle als Entscheidungskriterium
Nach der internen Prozess- und Risikoanalyse stand für den Pharma-Dienstleister schnell fest, dass er sämtliche Organisationsbereiche wie Verpackung, IT, Technik, Qualifizierung und Validierung von Beginn an in das Projekt miteinbeziehen muss. Von Hardware und Sensorik über das Linienmanagement bis hin zum übergeordneten Sitemanagement galt es, alle Prozesse nahtlos miteinander zu verknüpfen. Deshalb war die Schnittstelle zur Unternehmens-IT ein wichtiges Entscheidungskriterium. Die CPS-Module (Carton Printing System) von Bosch lassen sich mehrstufig mit Maschinensoftware und Unternehmens-IT verknüpfen und ermöglichen so die zuverlässige Zuordnung der Seriennummern. Dafür hat der Maschinenbauer Erfahrungen aus dem eigenen Kraftfahrzeugbereich genutzt und seine Automatisierungstechnik für die speziellen Anforderungen der Pharmabranche angepasst. „Bosch hat bereits viele erfolgreiche Anwendungen im Markt und konnte alle unsere Fragen umgehend beantworten“, bestätigt Stein. „Außerdem legen alle Beteiligten eine hohe Flexibilität und Motivation für das zeitkritische Projekt an den Tag.“ Die ehrgeizige Zielvorgabe lautet, die Implementierung bis Ende 2015 abzuschließen. Der Serialisierungsprozess ist so aufgesetzt, dass sich so wenige unterschiedliche Parteien wie möglich damit befassen. Bei Rottendorf erfolgt die Abwicklung des Gesamtprozesses über den Site Manager, der alle Daten zur Durchführung eines Auftrags direkt an die Verpackungslinie übergibt. „Wir wollten die Pilotphase nutzen, um so früh wie möglich potenzielle Fehlerquellen zu identifizieren“, erläutert Stein.

Heftausgabe: September 2015
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Daniel Sanwald, Produktmanager Track & Trace, Bosch Packaging Technology

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Daniel Sanwald, Produktmanager Track & Trace, Bosch Packaging Technology
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