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Sanofi, LMU und Münchner Uniklinikum forschen gemeinsam

24.03.2014 Der Pharmakonzern Sanofi, die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und das Klinikum der Universität München haben vereinbart, künftig in der medizinischen Forschung und beim Entwickeln von Therapien als strategische Partner zusammenzuarbeiten. Den zunächst auf drei Jahre angelegten Rahmenvertrag haben die Zuständigen bereits unterzeichnet.

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Zusammen wollen Sanofi, die LMU und das Universitäts-Klinikum nicht nur an Erkrankungen, sondern auch an umsetzenden Technologien forschen (Bild: Sanofi)

Im Fokus der Forschungskooperation stehen einerseits Erkrankungen wie Diabetes, Multiple Sklerose und Infektionskrankheiten, andererseits Technologien und Modelle, die die Schnittstelle zwischen präklinischer Forschung und klinischer Entwicklung bilden und überprüfen sollen, inwieweit therapeutische Ansätze aus dem Labor in die Klinik zu übertragen sind.

Im Rahmen der strategischen Partnerschaft bewerben sich Forscher mit ihren Projekten. Ein Steering-Komitee identifiziert diejenigen, die von gemeinsamem Interesse sind, definiert die zu erreichenden Ziele für die Forschungsvorhaben und entscheidet über die Mittelzuteilung, die von einem anteiligen Zuschuss bis hin zu einer vollständigen Finanzierung reichen kann. Nach einer „Inkubationszeit“ von zwei Jahren endet die Anschub-Förderung und es kommt gegebenenfalls zu einer Fortsetzung außerhalb der Rahmenvereinbarung. Das Steering-Komitee setzt sich aus drei Vertretern des Konzerns sowie drei Vertretern von der Uni und des Klinikums zusammen.

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