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Sanofi und Astra Zeneca tauschen chemische Substanzen aus

23.11.2015 Sanofi und Astra Zeneca haben einen direkten Austausch von 210.000 chemischen Substanzen aus ihren unternehmenseigenen Substanzbibliotheken bekanntgegeben. Mit der Zusammenarbeit erhöht sich die chemische Diversität der Substanzbestände beider Unternehmen erhöht, sodass jeder der beiden Partner ein umfassenderes und vielfältigeres Spektrum an Substanzen als Ausgangspunkt für die Suche nach neuen niedermolekularen Wirkstoffen screenen kann.

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Mit dem Austausch erhöhen die beiden Unternehmen die chemische Diversität ihrer Substanzbestände (Bild: Schlierner – Fotolia)

Die beiden Unternehmen tauschen chemische Substanzen aus, die sich von ihren bisherigen Substanzen der eigenen Bibliothek unterscheiden. Zusätzlich wollen die Partner auch chemische Strukturen und Syntheseverfahren teilen, um die Nutzung dieser Substanzen zu vereinfachen. Es werden genügend chemische Substanzen ausgetauscht, um dem jeweiligen Empfänger ein mehrjähriges Hochdurchsatzscreening (HTS) zu ermöglichen und um festzustellen, ob diese Substanzen gegen bestimmte biologische Targets wirksam sind. Wenn eine Substanz zu einem Target passt (also ein sogenannter Treffer oder „Hit“ ist), ist es möglich sie anschließend mehreren Modifikationen zum Optimieren ihrer Struktur zu unterworfen, bevor sie als „Leitsubstanz“ eingestuft wird und möglicherweise eine weitere Entwicklung durchläuft.

An den Austausch chemischer Substanzen sind keinerlei Zahlungen geknüpft – weder Vorauszahlungen noch weitere Zahlungen für den Fall, dass sich aus den ausgetauschten Substanzen erfolgreiche Arzneimittelkandidaten entwickeln lassen. Jedes Unternehmen kann die Substanzen, die es im Zuge dieser Kooperation erhält, uneingeschränkt auf ihre Nutzbarkeit für bestimmte therapeutische Bereiche hin untersuchen.

 

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