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Sartorius meldet positive Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2013

25.04.2013 Der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius ist mit währungsbereinigten Zuwächsen von 10,1 % auf 239,8 Mio. Euro beim Auftragseingang und 4,2 % auf 214,3 Mio. Euro beim Umsatz sowie einer 8,5-prozentigen Gewinnsteigerung gut in das Geschäftsjahr 2013 gestartet.

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Sartorius meldet positive Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2013

Erfreulich für Sartorius: Der Auftragseingang der Sparte Bioprocess Solutions stieg im ersten Quartal dieses Jahres um 24 % auf 152,9 Mio. Euro. Im Bild: Bioreaktor mit Einweg-Bag (Bild: Sartorius)

Das operative Ebitda erhöhte sich um 8,5 % auf 39,3 Mio. Euro, die entsprechende Marge kletterte um ein 1 % auf 18,4 %. Der Ergebnisbeitrag der Sparte Bioprocess Solutions stieg um 6,6 % auf 25,0 Mio. Euro. Die Sparte Lab Products & Services erhöhte ihr operatives Ergebnis deutlich um 15,3 % auf 12,0 Mio. Euro und das Ergebnis der Sparte Industrial Weighing lag mit 2,4 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Inklusive Sondereffekte erhöhte sich das Ebit des Konzerns um 17,0 % auf 27,6 Mio. Euro. Die entsprechende Ebit-Marge erreichte 12,9 % nach 11,3 % im Vorjahr. Der maßgebliche Konzernnettogewinn stieg um 5,1 % auf 14,8 Mio. Euro.

Auf Basis des Quartalsergebnisses bestätigt Sartorius die Gesamtjahresprognose, die unter der Annahme eines stabilen konjunkturellen Umfeldes ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 6,0 bis 9,0 % vorsieht. Dabei soll die operative Gewinnmarge (operative Ebitda-Marge) bei unveränderten Wechselkursrelationen von 19,0 auf etwa 19,5 % steigen.

„Das Wachstumsmomentum bei Bioprocess Solutions ist unverändert hoch, und wir sind auch in Hinblick auf die weitere Entwicklung sehr zuversichtlich“, kommentierte Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg. „Die Umsätze und Gewinnmargen der Laborsparte und bei Industrial Weighing sind auf Plan, während deren Auftragseingänge insgesamt unter unseren Erwartungen liegen. Allerdings sind diese Zahlen differenziert zu betrachten: Teilweise haben hier interne Faktoren mit nur temporärer Wirkung eine Rolle gespielt, zum Beispiel haben wir im Laborbereich einige weniger profitable Produktlinien aus unserem Programm genommen. Zudem war das wirtschaftliche Umfeld in einigen Märkten in den letzten Monaten volatiler und schwächer als erwartet. Im Konzern insgesamt liegen wir bei der Entwicklung von Umsatz und Gewinn voll auf Kurs.“

Zur positiven Geschäftsentwicklung trug in erster Linie die Sparte Bioprocess Solutions bei. So erhöhte sich der Auftragseingang dieser Sparte um 24,0 % auf 152,9 Mio. Euro. Dieser außergewöhnlich starke Anstieg war einerseits auf eine hohe Nachfrage nach Einwegprodukten für die Biopharmaproduktion zurückzuführen, zum anderen spielten Sonderimpulse eine Rolle, insbesondere größere Aufträge für Equipment. Der Umsatz der Bioprocess Solutions-Sparte belief sich nach drei Monaten auf 119,9 Mio. Euro, ein Zuwachs von 3,9 % (währungsbereinigt, wb +4,9 %).

In der Laborsparte Lab Products & Services erhöhte sich in den ersten drei Monaten der Umsatz um 3,4 % auf 68,7 Mio. Euro, wobei insbesondere das Ende 2011 akquirierte Pipettengeschäft deutlich zulegen konnte. In der kleinsten Konzernsparte Industrial Weighing lag der der Umsatz mit 25,7 Mio. Euro um 2,1 % leicht unter dem Vorjahreswert.

(dw)

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