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Sartorius Stedim Biotech vertreibt Endonuklease von c-LEcta

04.05.2012 Der Pharma-Zulieferer Sartorius Stedim Biotech (SSB) mit Hauptsitz im französischen Aubagne, hat mit dem Biotechnologie-Unternehmen c-LEcta, Leipzig, ein Abkommen über den weltweiten Vertrieb der Serratia marcescens-Nuklease von c-LEcta für biopharmazeutische Anwendungen getroffen.

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Sartorius Stedim Biotech vertreibt Endonuklease von c-LEcta

Die hochreine und endotoxinfreie Endonuklease Serratia marcescens bietet „ganz entscheidende Vorteile“, erklärte Dr. Uwe Gottschalk, Leiter des Geschäftsbereichs „Purification Technologies“ bei Sartorius Stedim Biotech (Bild: Sartorius)

C-LEcta ist auf die Entwicklung spezifischer Enzyme und Produktionsstämme für industrielle Anwendungen spezialisiert. Für die Serratia marcescens-Nuklease hat das Biotechnologie-Unternehmen einen neuen Herstellungsprozess entwickelt, bei dem das Enzym von einem gentechnisch veränderten Bacillus-Stamm ins Medium sekretiert wird. Diese Technologie ermöglicht es, die Nuklease endotoxinfrei und in höchster Reinheit und Qualität zu produzieren. Eingesetzt wird die nicht-spezifische Nuklease in zahlreichen biotechnologischen Produktionsprozessen, vor allem um Nukleinsäuren abzubauen und um die Viskosität der Prozessflüssigkeiten zu vermindern. Sie verbessern dadurch die Effizienz der Produktionsprozesse.

Die Serratia marcescens-Nuklease wird durch die Vereinbarung ab sofort über alle gängigen Vertriebskanäle von Sartorius Stedim Biotech, einem Tochterunternehmen von Sartorius in Göttingen, unter dem Produktnamen „Denarase“ erhältlich sein. „Diese Endonuklease bietet mit einer hohen Leistungsfähigkeit und Kosteneffizienz ganz entscheidende Vorteile, die wir direkt an unsere Kunden weitergeben möchten“, erklärte Dr. Uwe Gottschalk, Leiter des Geschäftsbereichs „Purification Technologies“ bei Sartorius Stedim Biotech.

(dw)

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