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Sartorius-Umsatz überschreitet 500-Mio.-Euro-Marke

16.03.2007

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Der Sartorius Konzern hat seine Wachstums- und Ertragsziele für das Jahr 2006 erreicht. Im Berichtsjahr erhöhte sich der Konzernumsatz auf 521,1 Mio. Euro (Biotechnologie: 271,0 Mio., Mechatronik: 250,0 Mio.) nach 484,3 Mio. im Vorjahr und überschritt damit erstmals die 500-Mio.-Euro-Marke. Die Steigerungsrate beim Umsatz betrug 7,6 % (wechselkursbereinigt: +8,1 %). Die gute Umsatzentwicklung beruhte insbesondere auf den Erfolgen der Sparte Biotechnologie mit Filtern und weiteren Einwegprodukten für biopharmazeutische Anwendungen. Regional betrachtet erzielte der Technologiekonzern das größte Wachstum in Europa. In Nordamerika und Asien wurde in den meisten Geschäftsbereichen ein sehr dynamischer Zuwachs erzielt, der allerdings durch Rückgänge in dem volatilen Projektgeschäft mit Fermentern überlagert wurde.

Noch stärker als der Umsatz stiegen die Erträge. Der Konzern steigerte sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 19,2 % auf 52,1 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 71,3 Mio. Euro um 14,7 % über dem Vorjahreswert.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung wurden im Geschäftsjahr 2006 um 8,7 % auf   35,5 Mio. Euro erhöht, die Investitionen von 13,8 Mio. auf 31,2 Mio. Euro. Zum Jahreswechsel beschäftigte der Konzern weltweit 3749 Mitarbeiterinnen, 143 mehr als im Vorjahr. Insbesondere aufgrund der Akquisition der Toha Plast hat sich die Anzahl der Beschäftigten Anfang 2007 noch einmal erhöht. Aktuell sind 3881 Personen bei dem Konzern beschäftigt, davon 2188 in Deutschland und 1728 am Stammsitz in Göttingen.

Vor dem Hintergrund der geplanten Zusammenführung der Biotechnologieaktivitäten von Sartorius und Stedim wurde die Umsatzerwartung für 2007 nach oben korrigiert und liegt nun bei 660 Mio. bis 680 Mio. Euro; dies entspräche einer Wachstumsrate von rund 27 bis 30 % (ohne Stedim rund 10 %). Bis zum Jahr 2011 rechnet die Konzernleitung mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 11 bis 12 % (ohne Stedim: rund 10 %) bei gleichzeitig steigender Profitabilität.

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