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Sartorius: zweistelliges Plus bei Umsatz und Gewinn

25.07.2012 Der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius, Göttingen, hat das 1. Halbjahr 2012 mit deutlichen Zuwächsen bei Auftragseingang, Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Besonders erfolgreich hat sich die Sparte Bioprocess Solutions mit Einwegprodukten für die Pharmaproduktion entwickelt; unter anderem waren Spezialfilter und Kunststoffbehälter stark nachgefragt.

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Sartorius: zweistelliges Plus bei Umsatz und Gewinn

Mit einem kräftigen Umsatzwachstum von 21,2 % auf 243,4 Mio. Euro war die Sparte Bioprocess Solutions von Sartorius im 1. Halbjahr 2012 besonders erfolgreich (Bild: Sartorius)

Weiterhin hat der erstmalige Einbezug des Biohit-Pipettengeschäfts einen deutlichen Wachstumsschub für die Laborsparte gebracht. Auf Basis der guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hat die Unternehmensleitung ihre Ziele für das Gesamtjahr erhöht. Demnach erwartet das Unternehmen für 2012 jetzt eine Steigerung seines Umsatzes von etwa 11 % zu konstanten Wechselkursen (bisher +10 %). Weiterhin soll der bereinigte Gewinn (operatives EBITA, um Sondereffekte bereinigt) unter der Annahme eines im Wesentlichen unveränderten Währungsumfeldes um etwa 15 % zulegen (bisher +10 %).

Sartorius hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2012 gegenüber der Vorjahresperiode um 19,3 % (wb +15,6 %) auf 422,1 Mio. Euro gesteigert. Zu diesem Anstieg hat das zum Jahresende 2011 erworbene Biohit-Pipettengeschäft etwa 6 % beigesteuert. Der Auftragseingang hat sich im gleichen Zeitraum um 15,3 % auf 434,2 Mio. Euro (wb +11,7 %) erhöht. Zu der dynamischen Geschäftsentwicklung haben alle drei Konzernsparten – Bioprocess Solutions, Lab Products & Services sowie Industrial Weighing – beigetragen.

Auf Basis der guten Umsatzentwicklung hat Sartorius in den ersten sechs Monaten dieses Geschäftsjahres auch seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiter gesteigert. Das operative Konzernergebnis hat sich um rund ein Viertel (+24,6 %) von 51,1 Mio. Euro auf 63,6 Mio. Euro erhöht; die entsprechende Marge stieg von 14,4 % auf 15,1 %.

(dw)

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