Integration in die Automatisierung

Schnittstelle für Dosierer ISC-CM / ISC-FC plus

20.12.2010 Die volldigitalen Steuer- und Regelmodule ISC-CM plus und ISC-FC plus sind betriebsbereit parametriert und verbinden Brabender-Dosierwaagen mit nahezu jedem Automatisierungssystem.

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Bei der gravimetrischen Schüttgutdosierung in der Prozesstechnik mit Dosierdifferenzialwaagen und Dosierbandwaagen steht ein maximaler Automatisierungsgrad im ökonomischen Interesse des Betreibers. Hersteller von Automatisierungssystemen (SPS, Automatisierungssoftware) bieten im Rahmen ihrer Anlagensteuerungen integrierte Lösungen auch für die direkte Steuerung des Dosierprozesses an. Funktionsgarantien decken hierbei zwar die steuerungstechnischen Abläufe, jedoch nicht den eigentlichen Dosierprozess mit seinem komplizierten Zusammenwirken von Dosier-, Wäge- und Steuerungstechnik ab. Hersteller von gravimetrischen Dosiergeräten hingegen sind verständlicherweise nicht bereit, Funktionsgarantien für Dosiergeräte ohne eine optimal abgestimmte und getestete Steuerungstechnik aus eigenem Hause abzugeben. Die entsprechenden Risiken gehen damit zu Lasten des Anwenders.

Als Lösung des Problems werden die Steuer- und Regelmodule ISC (Intelligent Signal Conditioner) unter den Bezeichnungen ISC-CM plus (Steuermodul) und ISC-FC plus (Regelmodul mit Frequenzumrichter) betriebsbereit parametriert angeboten. Integriert in Brabender-Dosierwaagen bilden sie mit diesen „intelligente“ Mechatronikeinheiten, die – in Ethernet- oder Feldbusverbindung – an nahezu jedes Automatisierungssystem angeschlossen werden können. Ermöglicht wird dies durch unterschiedliche Schnittstellen wie Ethernet Modbus TCP, Profibus DP, Siemens RK512, Modbus RTU, Data Highway plus, Profinet, EtherNet/IP, DeviceNet usw. Spezielle Plug-and-Play-Softwarefunktionsbausteine erleichtern die Integration in SPS-Baugruppen wie Siemens S7 und Rockwell ControlLogix. Der Vorteil: die eigentliche Steuerung und Regelung der Dosierwaagen übernimmt die abgestimmte Steuerungselektronik des Herstellers – Voraussetzung für einwandfreie Funktion, Betriebssicherheit und für die vom Anwender geforderte Funktionsgarantie.

Für den Einsatz ohne zentrale Automatisierungssysteme werden Bedien- und Anzeigeeinheiten in Touch-Screen-Technik für je nach Gerätetyp 1 bis 32 Komponenten angeboten, die durch entsprechende Host-Schnittstellen auch als zwischengeschaltete, dezentrale Vor-Ort-Bedienungen dienen.

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