Markt

Schott gründet Pharma Joint Venture in Indien

14.05.2008

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Zusammen mit der indischen Firma Kaisha Manufacturers gründet Schott ein Gemeinschaftsunternehmen in Indien. Das Joint Venture Schott Kaisha Private Ltd. mit Niederlassungen in Daman und Mumbai wird pharmazeutische Primärverpackungen aus Glas für den indischen Markt herstellen.

Der Mainzer Technologiekonzern ist mit 50 % an dem Unternehmen beteiligt und steuert unter anderem das Know-how bei der Herstellung von Ampullen, Fläschchen, Spritzen und Karpulen bei, Kaisha bringt seine bestehenden Standorte und Produktionskapazitäten für Pharmaverpackungen ein.

Zwischen beiden Partnern bestand zuvor schon eine jahrelange Kunden-Lieferanten-Beziehung, in der Schott pharmazeutisches Rohrglas als Ausgangsmaterial für Pharmaverpackungen an Kaisha lieferte. „Mit der Investition im zweistelligen Millionenbereich setzt Schott seinen Wachstumskurs fort. Außerdem sichern wir uns den Zugang zu einem vielversprechenden Markt“, so Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorstandsvorsitzender der Schott AG. Indien wächst im Bereich Pharmaverpackungen um 10 bis 15 % jährlich, besonders in den qualitativ hochwertigen Segmenten. Das Land verfügt über die größte Anzahl von Produktionswerken mit FDA-Zulassung außerhalb der USA.

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