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Schweinegrippe-Pandemie 2009: War die WHO-Empfehlung objektiv?

28.02.2014 Im Zusammenhang mit der Schweinegrippe-Pandemie 2009 zweifeln das British Medical Journal (BMJ) und das Bureau of Investigative Journalism an der Objektivität der damaligen Entscheidungen der Weltgesundheitsorganisation WHO. Es habe Interessenskonflikte bei den beratenden Wissenschaftlern geben; diese hätten der Pharmaindustrie nahe gestanden.

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Schweinegrippe-Pandemie 2009: War die WHO-Empfehlung objektiv?

Das British Medical Journal und das Bureau of Investigative Journalism haben eine Untersuchung über die Schweinegrippe-Epidemie 2009 veröffentlicht, die die Entscheidungen der WHO kritisch hinterfragt (Bild: Andrey Chmelyov-Fotolia)

Die Wissenschaftler, die die WHO bei dieser Pandemie-Planung beraten hätten, hätten auch bezahlte Arbeiten für die Pharma- bzw. Impfstoff-Hersteller Roche und Glaxosmithkline übernommen und diese Unternehmen wiederum hätten von dem Rat profitiert, der von den Wissenschaftlern erarbeitet wurde. In der Folge sei es dadurch zur Ausrufung der Schweinegrippe-Pandemie durch die WHO gekommen. Diese Vorwürfe und eine Reihe von weiteren Fragen in diesem Zusammenhang wurden von Deborah Cohen, features editor beim BMJ und Philip Carter, Journalist beim Bureau of Investigative Journalism in London, veröffentlicht.

Weblink zum Thema
Die gemeinsame Untersuchung des British Medical Journal (BMJ) und das Bureau of Investigative Journalism vom 10 Februar 2014 können Sie auf der Internetseite von Engineering Evil einsehen oder direkt hier.
Die Deutsche Wirtschafts Nachrichten haben einen Artikel in deutscher Sprache über diese Vorfälle veröffentlicht, den Sie direkt hier aufrufen können.

(dw)

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