Markt

Sensorik und Messtechnik: Umsatzrückgänge im 3. Quartal

15.11.2012 Der AMA Fachverband für Sensorik (AMA) in Berlin befragt seine Mitgliedsunternehmen vierteljährlich zur wirtschaftlichen Entwicklung. Für das dritte Quartal verzeichnete die Sensorik und Messtechnik Umsatzeinbußen bei unverändert stabilen Auftragseingängen.

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Die Sensorik und Messtechnik verzeichnet Umsatzrückgänge im 3. Quartal 2012 von 2,8 % verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals und hofft im letzten Quartal auf ein leichtes Plus von etwa 1,4 % (Bild. AMA)

Die Branche hofft auf ein leicht anziehendes viertes Quartal und prognostiziert ein Umsatzplus von 1 %. Als Repräsentant der Sensorik und Messtechnik befragte der Fachverband seine rund 470 Mitgliedsunternehmen und Institute zur wirtschaftlichen Entwicklung im dritten Quartal. Das Ergebnis zeigt, dass der Umsatz der Sensorik und Messtechnik im dritten Quartal um 2,8 % sank – verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals.

Als Schlüsseltechnologie des technischen Fortschritts leidet die Sensorik und Messtechnik unter den regressiven wirtschaftlichen Entwicklungen anderer Industriezweige, wie etwa der Automobilbranche. Zudem drücken die weiteren Einbrüche der deutschen Exporte, die auf die Konjunkturschwäche vieler Euro-Länder zurückzuführen ist, auf die Sensorik und Messtechnik. Ein geschwächter wirtschaftlicher Euroraum wirkt sich inzwischen deutlich auf die deutsche Industrie aus und senkt die Nachfrage nach deutschen Industrieerzeugnissen insgesamt. Dies wirkt sich indirekt auch auf die industrielle Nachfrage aus dem Inland aus und ließ die Umsätze der Sensorik und Messtechnik im dritten Quartal abschmelzen.

Die Auftragseingänge der Branche zeigen sich hingegen in zwei aufeinander folgenden Quartalen unverändert. Einige AMA Mitglieder setzen auf eine leicht anziehende wirtschaftliche Entwicklung etwa in der Robotik und dem Maschinenbau. Diese Zuversicht drückt sich in einem prognostizierten Umsatzplus von 1,4 % für das vierte Quartal aus.

„Die Sensorik und Messtechnik schraubt ihre Erwartungen zurück, bleibt aber insgesamt zuversichtlich, da sich die konjunkturelle Verlangsamung nicht in allen Industriezweigen gleichermaßen niederschlägt „, resümiert Thomas Simmons, Geschäftsführer des Fachverbandes, die statistische Branchenauswertung des 3. Quartals.

(dw)

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