Track & Trace flexibel

Serialisierung nach GS-1 und PPN

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19.09.2013 Das Umsetzen der EU-Direktive zur Erhöhung von Fälschungssicherheit im Pharmabereich ist eine besondere Herausforderung für Lohnverpacker.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Die Vielzahl von Track&Trace-Anbietern auf dem Markt machte eine kritische Evaluierung der vorhandenen Produkte notwendig.
  • Die kompakte Station lässt sich aus Verpackungslinien nach vorne verfahren und problemlos an jeder anderen Linie eingliedern.
  • Bereits nach kurzer Einführung sind Mitarbeiter in der Lage, mithilfe der selbsterklärenden Menüführung Formatanpassungen umzusetzen.

Da die Direktive keine Norm festlegt, muss sich das Unternehmen Klocke Verpackungs-Service auf alle Möglichkeiten einstellen: Serialisieren nach GS-1 und PPN, Tamper-Evidence-Etikettierung, Faltschachtelverleimung und Void-Siegel. Um den Kunden größtmögliche Flexibilität anbieten zu können, ist ein ebenso flexibles System gefragt. Ein deutscher Hersteller fragte den Aufdruck von auf GS-1 basierendem Frenchcode auf seinen Verpackungen beim Lohnverpacker Klocke an. Die Vielzahl von Track&Trace-Anbietern auf dem Markt machte eine kritische Evaluierung der Produkte notwendig. Für den Lohnhersteller war ausschlaggebend, dass das Gerät flexibel an mehreren Linien einzusetzen ist. Ebenso war entscheidend, dass die Investition zukunftssicher ist: Bis feststeht, welcher Kennzeichnungsstandard dominiert, musste ein Gerät her, das sowohl GS-1- als auch PPN-kompatibel ist. Nur so können Betreiber erneute Anschaffungskosten vermeiden.

In jede Linie einzugliedern
Die Entscheidung bei Klocke fiel auf die Track&Trace-Station Lynx-Signum TT von Scanware Electronic. Die kompakte Station lässt sich aus Verpackungslinien nach vorne verfahren und an jeder anderen Linie eingliedern. Auf Wunsch von Klocke hat der Hersteller das System so entwickelt, dass die Faltschachtel-Führung sich in drei Richtungen justieren lässt. So passt sie an alle Linien am Standort Weingarten: „Drei Stecker raus und los geht‘s“, beschreibt Rüdiger Hüllenberg, Teamleiter des PTK-Supports, den Vorgang. Dies ermöglicht den Einsatz der Station auf allen 15 Linien des Lohnverpackers. Der Aufwand ist gering: je nach Aufbau der Linie müssen Geräte verschoben werden, was im schlimmsten Fall eine Stunde dauert. So deckt Klocke zunächst mit zwei zusätzlichen Stationen den Bedarf ab und verteilt die Investitionskosten über alle Pharmalinien. Aufgrund des steigenden Bedarfs will das Unternehmen allerdings zügig weitere Stationen nachrüsten.

Selbsterklärende Menüführung
Der Wolke-Aufdruck und die Auswertung durch das Lynx-Signum-HR-System ermöglichen geringe Auswurfzahlen. Die Schriftart kann der Betreiber durch gezieltes Nachlernen kontinuierlich verbessern und so den Auswurf reduzieren. Auch die Anwendung geht fix: Nach einer Kurzeinführung in die Bedienung konnten die Mitarbeiter mithilfe der selbsterklärenden Menüführung gleich Formatanpassungen durchführen. Bei einem großen Font wie bei Klocke dauert das im besten Fall rund fünf Minuten. Zum Thema Serialisierung haben Kunden bereits angefragt. Auch hier genügt ein Softwareupdate, damit die Anlage individuelle Codes auf jede einzelne Faltschachtel drucken und prüfen kann. Die Zufriedenheit mit der Lösung ist hoch: Sowohl die kompakte Größe, als auch die Verfahrbarkeit und Menüführung sind eine effiziente Lösung für den Lohnverpacker. Klocke sieht sich für die Zukunft gerüstet. Auch für zukunftsträchtige Tamper-evidence-Etiketten bietet der Hersteller die entsprechende Lösung an – natürlich verfahrbar für größtmögliche Flexibilität.

 

 

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Heftausgabe: September 2013

Über den Autor

Sandra Klein
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