Schnelllauftore in der Lebensmittelproduktion

Sicher sauber schließen

14.12.2009 Der Einsatz von Schnelllauftoren in einer Fleisch- und Wurstwarenfabrikation stellt besonders hohe Ansprüche an Technik und Ausführung der Tore. Sie müssen das Eindringen von Schmutzpartikeln und Fremdstoffen verhindern, problemlos zu reinigen sein und eine hohe Resistenz gegen die aggressiven Reinigungsmittel aufweisen.

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Um Hygieneschleusen abzuschließen, kommen Schnellschlusstore zum Einsatz

Zahllose Türen und Tore der unterschiedlichsten Anbieter gibt es im Werk für Wurstspezialitäten Hans Kupfer & Sohn. An den wichtigen Dreh- und Angelpunkten hat sich das Unternehmen für die Produkte eines Torspezialisten entschieden. Insgesamt sind 53 Schnelllauftore der Marke Efaflex im Werk eingebaut. „Sie haben hier im Gebäude die unterschiedlichsten Funktionen“, erläutert Geschäftsführer Holger Dörr. „Die Tore schließen Hygieneschleusen ab, trennen die verschiedensten Produktionsbereiche voneinander und dienen als Hallenabschlusstore.“

Das Unternehmen arbeitet mithilfe einer Linienproduktion. Diese ermöglicht eine auftragsbezogene Herstellung, die die Wurst ohne Zwischenlagerung genau zum richtigen Zeitpunkt auf den Tisch des Endverbrauchers gelangen lässt. Auf einen genauen Termin zu liefern bedeutet für den Produzenten, dass alle Produktionsprozesse im Werk störungsfrei ablaufen müssen. Auch die Tore dürfen nicht schlappmachen. In einigen Bewegungsbereichen absolvieren die Tore des Spezialisten aus Bruckberg gut 100 Öffnungszyklen pro Arbeitstag.
„Würden die Tore nicht funktionieren, wäre der Arbeitsablauf in der Produktion empfindlich gestört“, erklärt Holger Dörr. „Jeder der Bereiche im Werk wird täglich unabhängig voneinander gereinigt. Da muss die Abgrenzung durch die Tore einwandfrei funktionieren. Ansonsten hätten wir unerwünschten Feuchtigkeitseintrag in produzierende Bereiche.“
Außerdem gibt es im Werk verschiedenste Temperaturzonen, die zwischen 0 und 9°C liegen. Diese Temperaturen zu halten ist wichtig für die Qualität der Produkte. Der Wursthersteller muss sich darauf verlassen können, dass die Tore dicht abschließen.

Auch beim Neubau auf Altbewährtes zurückgreifen

Inzwischen produziert der Wursthersteller an drei Standorten in Deutschland. Jährlich verlassen etwa 36000t Wurstwaren die Werke. Allein am Hauptsitz Heilsbronn stellen 600 Mitarbeiter 28000t Wurstspezialitäten her. Nachdem das Produktionsgebäude des Unternehmens in Heilsbronn 2006 niedergebrannt war, wurde ein neues Werk errichtet. Planer und Unternehmensleitung entschieden sich während der Vorbereitungsphase für eine technisch hochwertige und aktuelle Produktionsausrüstung.

Auch bei der Auswahl der Tore griffen die Planer auf ausgesuchte, aber auch bewährte Technik zurück. Schon früher wurden Geschäftsbeziehungen zu dem Hersteller gepflegt, berichtet Holger Dörr. Er betont, dass es allerdings nicht allein die Technik sei, die zur nochmaligen Wahl der Tore geführt hat. „Vielmehr ist es das Gesamtpaket, das dieses Unternehmen anbietet. Das Preis-Leistungsverhältnis passt, weil die Beratung kompetent, die Montage schnell und problemlos ist und auch die Wartung einwandfrei funktioniert.“

Heftausgabe: November 2009
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Ariane Müller, freie Journalistin

Über den Autor

Ariane Müller, freie Journalistin

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