Markt

Siegfried erhöht Eigenkapital – Zuwachs im Kerngeschäft

08.03.2010 Die Siegfried-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 283,0 Mio. Franken, 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

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Das Geschäft mit Generika war auch im Berichtsjahr wieder stark von den tiefgreifenden Veränderungen im deutschen Markt beeinflusst (Bild: Siegfried)

Die Verkäufe im Geschäft mit Wirksubstanzen (Siegfried Actives) stiegen um 15,3 Prozent auf 220,9 Millionen Franken. Die Generika-Division setzte 62,1 Mio. Franken um, 36 Prozent weniger als im Vorjahr. Der EBITDA der Gruppe vor Restrukturierungskosten erreichte 25,3 Mio. Franken, 8,9 Prozent vom Umsatz. Wegen Sonderabschreibungen auf diversen neu beurteilten Bilanzpositionen resultierte ein Reinverlust von – 35,3 Mio. Franken. Zur raschen Umsetzung der im Berichtsjahr definierten Wachstums-Strategie beantragt der Verwaltungsrat eine Kapitalerhöhung. Erfreulich entwickelte sich der operative Cash-flow, welcher um 69,4 Prozent auf 45,5 Mio. Franken stieg. Die Bilanz der Siegfried-Gruppe ist mit einem Eigenfinanzierungsgrad von 68,6 Prozent weiterhin robust. Im Geschäftsjahr 2009 konnte zudem die Nettoverschuldung um 7,9 Mio. Franken auf 63,3 Mio. Franken und das Netto-Umlaufvermögen um 39 Mio. auf 133 Mio. Franken gesenkt werden, was sich positiv auf den Cash-flow auswirkte, auf der anderen Seite aber das operative Ergebnis belastete.

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