Mit umfangreichen Diagnosefunktionen

SIL-Modul für Stellantriebe

10.08.2012 Neue Trends in der Automatisierungstechnik wie etwa Asset Management erfordern immer intelligentere Feldgeräte mit umfangreichen Diagnosefunktionen. Diese Funktionalität basiert auf Software, das gilt auch für Stellantriebe mit mikrocontroller-gesteuerter AC-Steuerung von Auma.

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Bild für Post 81375

Stellantriebe werden seit Jahrzehnten in sicherheitskritischen Bereichen eingesetzt (Bild: Auma)

Die Norm für funktionale Sicherheit DIN EN 61508 definiert solche Geräte als Typ B Geräte, deren Einsatz in sicherheitskritischen Bereichen oft mit hohem Zusatzaufwand bei Planung und Installation des sicherheitsbezogenen Systems verbunden ist. Mit dem neuen SIL-Modul wird die SIL-Fähigkeit von intelligenten Stellantrieben verbessert. Das in die AC-Steuerung integrierte Modul enthält nur vergleichsweise einfache Bauelemente, wie Transistoren, Widerstände und Kondensatoren, die für die Störfallfunktion vorgesehenen Abläufe sind durch die feste Verschaltung der Bauteile vorgegeben. Im Anforderungsfall übernimmt das Modul die Herrschaft über den Antrieb. Damit wechselt der Stellantrieb in die Rolle eines Typ-A-Geräts, mit dem sich mit geringerem Aufwand höhere SIL-Anforderungsstufen erreichen lassen. Die für die Antriebe ermittelten Sicherheitskennzahlen erlauben den Einsatz in SIL-2- und – in redundanter Ausführung (1002) – in SIL-3-Anwendungen.

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