Add-One Simultanplanung in der Kosmetikindustrie

Simultane Produktionsplanung für mehr Agilität

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02.11.2016 Die Kosmetikindustrie erfindet sich ständig neu. In den Laboren der Hersteller wird kontinuierlich an neuen Wirkstoffen geforscht, die Reinigungs- und Pflegeprodukte wirksamer, schonender und individueller machen sollen.

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Entscheider-Facts für Betreiber

  • Steigende Produktvielfalt in der Kosmetikindustrie, begrenzte Haltbarkeit natürlicher Rohstoffe und Kapazitätsengpässe in der Produktion stellen besondere Herausforderungen an ein flexibles Supply Chain Management.
  • Die vorgestellte Software-Lösung ermöglicht mehrstufiges Berücksichtigen von kapazitiver Machbarkeit und Verfügbarkeit der Waren simultan in einem Schritt. Die erzielte Prognosesicherheit steigert die Flexibilität bei der Planung.
Simultane Produktionsplanung für mehr Agilität

Zügig vom Band: Um neue Produkte schnell und zuverlässig auf den Markt bringen zu können, sind Kosmetik-Hersteller wie Babor auf effizientes Management ihrer Lieferketten angewiesen.
(Bild: Babor)

Das Wissen um Kundenwünsche und Trends von morgen ist dabei unerlässlich. Um den steigenden Kundenanforderungen gerecht zu werden, müssen Hersteller eine sehr hohe Flexibilität gewährleisten.

„In der Kosmetikindustrie werden jedes Jahr viele neue Produkte gefordert und die Absätze verändern sich stark. Die Rahmenbedingungen von Produktion und Beschaffungsmanagement müssen entsprechend sehr schnell angepasst und Materialverfügbarkeit sowie Maschinenkapazitäten stets berücksichtigt werden“, weiß Rupert Freutsmiedl, Director Supply Chain Management & Member of the Executive Committee bei Babor. Agiles Handeln ist für das Unternehmen daher extrem wichtig: Der Hersteller muss rasch, flexibel und zu jeder Zeit auf die Anforderungen des dynamischen Kosmetik-Markts reagieren können, denn unvorhergesehene Veränderungen kommen täglich vor. Der Premium-Kosmetikanbieter Babor sah sich vor der Herausforderung, sein wachsendes Produktspektrum an Luxus-Hautpflegeprodukten nachhaltig und effizient herzustellen. Denn vor allem Kapazitätsengpässe, eingeschränkte Erntezeiten hochwertiger Rohstoffe und ihre begrenzte Haltbarkeit müssen an das Supply Chain Management (SCM) angepasst werden.

Prozesse ohne Medienbrüche

Bislang plante der Kosmetik-Hersteller mit einem ERP-System, das eine umfassende Betrachtung aller Restriktionen kaum möglich machte: „Trotz viel Erfahrung stießen die zuständigen Planungsverantwortlichen mit den Zahlen aus dem ERP-System zunehmend an ihre Grenzen. Wir haben deshalb nach einer Optimierungssoftware gesucht, mit der sich unsere SCM-Prozesse in einem Fluss, ohne Medienbrüche, abbilden lassen und die uns präzise Prognosen zu Abweichungen und Engpässen liefert“, erklärt Freutsmiedl. Intelligente Planungssoftware sollte dabei unterstützen, den verkürzten Lebenszyklen von Produkten der Kosmetikbranche adäquat zu begegnen und die Prognosequalität auf eine neue Stufe zu heben. Die Berücksichtigung von Mindesthaltbarkeitsdaten und kurzen Wiederbeschaffungszeiten waren weitere Anforderungen an eine vorausschauende Planung.

Die zuständigen Planungsverantwortlichen suchten daher nach einer Optimierungssoftware, die präzise Prognosen zu Abweichungen und Engpässen sowie ein kostenoptimales Produktionsprogramm in ihrem System liefert. Sie entschieden schließlich für eine integrierte Planung und Steuerung der Supply Chain-Prozesse mit Add-One Simultanplanung von Inform. Diese Software sollte auch eine optimierte Vernetzung zwischen Operations und dem Sales-Bereich ermöglichen. Sowohl die Bestands- als auch die Produktionsplanung lässt sich damit integriert planen.

Heftausgabe: November 2016
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Über den Autor

Stefan Auerbach, Fachberater für Simultanplanung, Inform
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